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Für ein gutes Image geben Firmen viel Geld aus. Sie beschäftigen ganze Abteilungen mit ihrem Corporate Design. Vom Logo und der Homepage bis hin zur Kunst und den Blumen an der Rezeption muss alles passen. Sorgfältig wird geprüft, wie das Design auf den Kunden wirkt. Der optische Auftritt ist als Teil der Kommunikation genauso wichtig wie das kundenfreundliche Verhalten. Gesprächspartner spüren sehr schnell, ob Sie als Mitarbeitender stolz sind, für Ihr Unternehmen zu arbeiten. Mit einem gepflegten Äusseren und einer optimistischen Körpersprache treten Sie als glaubwürdiger Markenbotschafter auf. In eigener Sache nutzen Sie dieselben Mittel, um Entscheidungsträger im Vorstellungsgespräch von sich zu überzeugen. Aber beginnen wir doch vor Ihrem Kleiderschrank und der Suche nach dem passenden Outfit im Job.



Kleidung

«Kleider machen Leute» nannte schon Gottfried Keller eine seiner Novellen und schickte darin den armen Schneidergesellen in eleganter Kleidung los. Prompt wurde er für einen Grafen gehalten. Ganz so nobel muss Ihre Erscheinung fürs Büro nicht sein. Dennoch empfiehlt sich ein gepflegtes Äusseres mit einwandfreier Kleidung und frisch gewaschenem Haar. Mit einer perfekten Hülle können Sie zwar nicht über innere Schwächen hinwegtäuschen, zumindest bauen Sie sich aber so keine unnötigen Hürden auf. Mit einem ansprechenden Auftritt zeigen Sie auch Wertschätzung gegenüber jener Person, die Sie treffen und würdigen damit den Anlass. Passen Sie sich Ihrem Umfeld an, ohne sich zu verkleiden – Sie sollen sich in Ihrer textilen Haut wohl fühlen. Bleiben Sie also Ihrem Stil treu, aber holen Sie das Maximum aus sich heraus!

Die Drittel-Regel

Kleiden Sie sich bei einem Erstkontakt lieber ein wenig zu elegant als zu nachlässig. Für den ersten Eindruck erhalten Sie keine zweite Chance. Bei der Wahl des passenden Outfits hilft Ihnen die Drittel-Regel*: Wenn Sie zu je einem Drittel

  • die Branche oder das eigene Unternehmen berücksichtigen,
  • zudem Ihre eigene Persönlichkeit einbringen
  • und gleichzeitig den Anlass oder Ansprechpartner im Blick behalten,

liegen Sie meistens richtig.

Ein Beispiel für die Drittel-Regel: Eine Angestellte einer Versicherung soll gemäss Dresscode einen Hosenanzug oder ein Deuxpièces tragen. Wenn sie der weibliche und romantische Typ ist, kann sie einen Rock aus weich fliessendem Stoff tragen, helle Farben wählen und die Haare lang und offen tragen. Sie kann so ihre weibliche Seite zeigen. Sie ist typbezogen und dennoch branchenkonform gekleidet. 

Das goldene Händchen beim Griff in den Kleiderschrank ist nicht allen gegeben. Machen Sie es besser: Mit konsequenter Anwendung der Drittel-Regel und einigen Tipps werden Sie immer stilsicherer und die morgendliche Qual der Kleiderwahl dürfte bald Geschichte sein.

In Shorts ins Büro – Was ist erlaubt?

Die Temperaturen klettern über 30 Grad und in so manchem Büro ohne Klimaanlage und Ventilatoren geht die Arbeit nicht mehr so gut von der Hand. Einige wagen sich in kurzen Hosen und Flip Flops in die Büros. Doch ist Freizeitbekleidung bei der Arbeit angesagt und was sind die do’s und don’ts?

Wählen Sie leichte Sommerstoffe aus Baumwolle, Cool Wool oder Viscose und vermeiden Sie Kunstfasern, dicke Jeansstoffe oder Kleider mit Futter. Luftig und locker und nicht zu eng sollte die Bekleidung sein, damit die Luft zirkulieren kann und die Kleidung nicht am Körper klebt, wenn man schwitzt. Trinken Sie viel Wasser.

Generell gilt, zu viel Haut ist nicht professionell, bei Frauen und bei Männern.

Beim Schuhwerk sind geschlossene Schuhe angebracht. In einigen Branchen wie Industrie und Werbung kann man auch schon einmal barfuss in Slippers schlüpfen. Die nackten Füsse in Lederschuhe zu stecken ist ungünstig für das Leder und sollte vermieden werden. Flip Flops sind im Business ein No-Go.

Damen
Wählen Sie keine zu kurzen Röcke (diese rutschen beim Sitzen 10 cm nach oben) und Shorts. Sonnenbrillen ins Haar zu stecken vermitteln, dass man lieber in der Badi sitzen würde (würde man tatsächlich) als zu arbeiten. Oberteile mit Spaghettiträger wirken nicht professionell. Der Damenschuh darf hinten offen sein.

Herren
Tragen Sie keine Sandalen oder kurzen Hosen. Das Langarmhemd zweimal zurückzukrempeln ist edler als ein Kurzarmhemd. Kurzarmhemden und Polo-Shirts sind bei grosser Hitze eine Alternative zum Langarmhemd, ausser im Bankensektor.

Düfte
Frische Sommerdüfte sind idealer als zu starke, zu süsse oder zu schwere Parfums. Erfrischen Sie sich zwischendurch, indem Sie Ihre Handgelenke und Ellbogen unter dem fliessenden Wasser kühlen. Auch Erfrischungstücher können helfen.

PS. Informieren Sie sich, ob Ihre Firma einen Dresscode besitzt. 

Dresscode

Informieren Sie sich beim Antritt einer neuen Arbeitsstelle, ob es einen Dresscode gibt. In kleineren Firmen wird meistens darauf verzichtet. Wenn sich die Mitarbeitenden stets von sich aus korrekt kleiden, ist ein solcher auch nicht nötig. Für Sie heisst das: Provozieren Sie das Vertrauen der Firma nicht, indem Sie in Flip-Flops und Trägershirt zur Arbeit erscheinen.

Eher schlicht als schrill

Ein dezenter Kleidungsstil unterstreicht Ihre berufliche Kompetenz und irritiert das Gegenüber nicht. Oder wollen Sie, dass das Einzige, was dem Kunden von Ihrem Besuch in Erinnerung bleibt, Ihre auffällige Designerbluse ist? Alles Extreme wie sehr bunten, sehr luxuriöse oder auch sehr ungepflegte Kleidung lenkt von Ihnen als Person und dem Inhalt Ihres Gesprächs ab. Daher eignet sich dezente unifarbene oder kleingemusterte Kleidung besser als Oberteile mit grossen Logos in Neonfarben. Für wichtige Gespräche wie in Bewerbungssituationen sind dunkle Vestons oder Blazer und Hosen oder Rock empfehlenswert. In Kombination mit einem hellen Hemd oder hellen Bluse vermittelt dunkle Kleidung dezent Standhaftigkeit und Kompetenz.

Strategisch einkaufen

Kaufen Sie nie Bekleidung, wenn Sie frustriert oder euphorisch sind. Beides verleitet zu Fehlkäufen. Im Idealfall notieren Sie sich zuhause in einem Notizblock, was Sie benötigen.

Gerüstet für Notfälle

Ausgerechnet dann, wenn Sie im bequemen Schlabberpulli im Büro sitzen, kündigt sich kurzfristig der Besuch des Verwaltungsrats an. Tragen Sie jedoch ein gepflegtes T-Shirt und eine dunkle Jeans, so können Sie mit einem Blazer, der auf dem Garderobenständer hängt, schnell ein sportliches Outfit zaubern. Halten Sie einen Fleckenspray sowie einen Kleiderroller bereit, falls Sie sich während dem Tag schmutzig machen.


Körpersprache

Nicht nur was Sie sagen ist wichtig, sondern auch wie Sie es sagen. Der Körper spricht mit, verrät Ihre Gedanken und Ihre wahre Einstellung. Durch eine Änderung der Körperhaltung und des Gesichtsausdrucks können Sie in Ihrem Denken zuversichtlicher werden, was so viel heisst wie: Eine positive Körperhaltung führt zu einer positiven Einstellung, weil der Körper dem Gehirn meldet: «Mir geht es gut, es ist alles in bester Ordnung!» Diese Rückkopplung ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Übrigens kann es helfen, wenn Sie bei schwierigen Telefongesprächen stehend telefonieren. Ideal sind dafür Stehtische oder Sitz-Steh-Workstations. Ein bequemer Bürostuhl ist genauso wichtig wie eine gute Sitzhaltung. Ändern Sie zwischendurch Ihre Sitzposition.

WICHTIG: Positive Haltung einnehmen
Das A und O der guten Körperhaltung ist eine positive Einstellung zur Sache und zum Menschen. Daher sollten Sie sich vor einem Gespräch ein paar Minuten Zeit nehmen und sich auf die Situation aufbauend einstimmen. Wenn Sie sich gut vorbereiten und sicher fühlen, strahlen Sie dies aus. Die Chancen auf eine gute Begegnung mit erfolgreichem Ausgang erhöhen sich erheblich.

Gut in den Tag starten

Wenn Sie an einem Morgen überhaupt nicht aufstehen wollen, weil der Papierberg auf dem Bürotisch zu hoch oder das Wetter draussen zu schlecht ist, dann bleiben Sie noch einen Moment im Bett liegen und denken Sie sich das Wetter zumindest wolkig bis heiter. Visualisieren Sie positive Bilder, denken Sie an die guten Momente mit Ihren Arbeitskolleginnen. Nehmen Sie sich vor, so zu tun, als würden Sie sich auf den Arbeitstag freuen. Der Schwung, mit dem Sie nun aufstehen, wird sich auf Ihren Tag übertragen.


Im Vorstellungsgespräch überzeugen

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job und werden nun zu einem Interview eingeladen? Gratulation, da haben Sie sich bereits gegen viele Mitbewerber durchgesetzt. Sie wissen, für das kommende Gespräch gilt: Jetzt müssen Sie alles geben, denn diese eine Stunde kann über Ihre Zukunft entscheiden. Bereiten Sie sich deshalb gut vor und zeigen Sie sich im Gespräch von Ihrer besten Seite. Betonen Sie neben Ihren fachlichen Fähigkeiten auch Ihre sozialen Kompetenzen um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Informieren Sie sich

Investieren Sie das fünf bis zehnfache der Interviewzeit in die Vorbereitung. Recherchieren Sie so viel wie möglich über die Firma, schauen Sie sich die Homepage sowie Meldungen der letzten zwei Jahre an. Fragen Sie in Ihrem Umfeld, wer etwas über das Unternehmen weiss oder jemanden kennt, der dort arbeitet. In Ihrem Interview werden Sie bestimmt mit der Frage konfrontiert: «Was wissen Sie denn bereits über unsere Firma?» Grundinformationen werden vorausgesetzt und mit gezielten Fragen werden Sie weiter geprüft. Wenn Sie lediglich über die Homepage geflogen sind, können Sie ganz schön auf die Nase fallen. Finden Sie heraus, wer das Unternehmen leitet und wer die Eigentümer sind. Je mehr Sie wissen, desto besser. Erkundigen Sie sich bereits im Vorfeld, wer Ihnen auf dem Stuhl gegenübersitzen wird und was er alles von Ihnen wissen will. Nehmen Sie nochmals das Stelleninserat zur Hand, streichen Sie die beschriebenen Anforderungen an und halten Sie die passenden Argumente parat. Im Vorfeld des Interviews dürfen Sie den Gesprächspartner ruhig fragen, welche Persönlichkeit er für die Stelle sucht und was ihm am Kandidaten wichtig ist.

Notizbuch und Unterlagen

Nehmen Sie ein Notizbuch und schönen Kugelschreiber mit. Je edler, desto stilvoller. Vergessen Sie auch Ihren Lebenslauf und den Bewerbungsbrief nicht, am besten in einer schönen Präsentationsmappe. Notieren Sie sich Ihre Fragen vorab, um sicherzustellen, dass Sie trotz der Aufregung gute Fragen parat haben. Halten Sie wichtige Aussagen im Notizbuch fest.

Zeigen Sie Begeisterung

Lassen Sie Ihre Augen leuchten und vermitteln Sie, dass Sie sich gut vorbereitet haben und wie sehr Sie diese Stelle möchten. Zu viel Coolness und übertriebene Selbstsicherheit sind fehl am Platz. Zeigen Sie Ihre Begeisterung für genau diesen Job und erwähnen Sie nicht zu selbstsicher, dass Sie noch viele andere Angebote haben.

Susanne Abplanalp 
Know-how und Leidenschaft für den souveränen Auftritt

Seit 2012 selbstständige Trainerin, Beraterin, Coach und Referentin für nationale und internationale Konzerne, KMU, Organisationen und Weiterbildungsinstitute. Verhandlungs- und Kommunikationskurse für Procure.

Über 25 Jahre Erfahrung als Marketingfachfrau, Verkaufsleiterin und Einkäuferin mit Führungsfunktion in verschiedenen Unternehmen.

Die Inhalte dieses Blogs stammen zum Teil aus dem Buch von Susanne Abplanalp. Im Office-Knigge finden Sie über 150 Praxistipps, zahlreiche Formulierungsbeispiele und persönliche Anekdoten, wie man überzeugend auftritt, Kunden wertschätzt und im Team erfolgreich ist.

Der Office-Knigge
Souverän mit Kunden und im Team

Susanne Abplanalp führt Sie humorvoll und persönlich durch den Büroalltag und erklärt, warum sich wertschätzende Umgangsformen wirklich lohnen.

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