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Der Businesslunch ist weniger förmlich als ein Vorstellungsgespräch oder eine Sitzung, doch auch dieser Anlass eignet sich bestens, Ihre Sozialkompetenz ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Um diese soll es im Folgenden gehen. Auf das Thema der korrekten Etikette zu Tisch wurde bewusst verzichtet, denn unsympathisch wirkt nur, wer Kellner und Gast ruppig behandelt und sich egoistisch verhält. Einen Auftrag wird man nicht verlieren, weil man das Messer falsch hält. Wichtiger ist, dass Sie in der Rolle des Gastgebers zum Beispiel schauen, dass es Ihrem Gast an nichts fehlt. Ein gelungener Lunch kann das Sahnehäubchen Ihres Geschäfts erfolgs bilden. Rufen Sie jetzt einfach nicht «Frölein, zahlen!», denn das Fräulein ist längst ausgestorben und Befehlstöne sind alles andere als höflich im Umgang mit dem Servicepersonal. Fettnäpfchen stehen also jede Menge auf und neben dem Tisch bereit. Mit den nachfolgenden Empfehlungen umgehen Sie diese locker, sodass der Lunch niemandem schwer im Magen liegen wird.



Der stilvolle Gastgeber

Idealerweise hat sich der Gastgeber im Vorfeld eines geschäftlichen Essens schon mal über seine Gäste informiert. Er weiss, worüber er sich mit ihnen unterhalten will, kennt idealerweise ihre kulinarischen Vorlieben. Denn sollte er den Veganer in ein Steakhouse eingeladen haben, wird er sich mit viel Charme und Einfallsreichtum aus dieser Situation befreien müssen. Mit einer seriösen Vorbereitung zum Businesslunch macht der Gastgeber eine gute Figur.!

Das richtige Lokal finden

Wählen Sie ein Restaurant aus, das Sie bereits kennen oder das Ihnen empfohlen wurde. Sie sind viel entspannter, wenn Sie wissen, dass das Essen gut, der Kellner freundlich und der Raum nicht zu lärmig ist. Bei ganz wichtigen Lunchterminen recherchieren Sie vorher, ob sich das Lokal für den gegebenen Anlass auch tatsächlich eignet. Sind Speisen auf der Karte, die Ihr Gast bevorzugt? Dies setzt voraus, dass Sie ihn bereits nach seinen kulinarischen Vorlieben gefragt haben. Zudem: Ist der Service aufmerksam und sind die Wartezeiten akzeptabel? Kennen Sie den Chef oder das Serviceteam und werden Sie mit Nachnamen begrüsst? Denn Achtung: Restaurants, in denen Sie mit Vornamen begrüsst werden, sind für Geschäftsessen nicht immer empfehlenswert. Oder wollen Sie, dass der herzliche Patron beim Gruss aus der Küche noch Details von der letzten Geburtstagsfeier erzählt? Haben Sie nur ein kleines Zeitbudget zur Verfügung, ist auch ein Lunch im Mitarbeiterrestaurant eine gute Möglichkeit (sofern die Qualität dort stimmt).

Das Menu wählen

Der Gast wählt aus der Karte, was ihn gerade gelüstet. Sie können ihn bei seiner Wahl trotzdem ein wenig unterstützen und ihm eine Empfehlung abgeben oder sagen, was Sie bestellen werden. So weiss er zum Beispiel, dass Sie den Menusalat nicht als Hauptspeise nehmen und in welcher Preislage sich Ihr Essen bewegen wird. Der Gast wählt dann die Vor- und Hauptspeise in der gleichen Preislage.

Die volle Aufmerksamkeit schenken

Je aufmerksamer Sie sich um den Gast kümmern, umso wohler fühlt er sich. Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber stets genügend Wasser hat und geben Sie ihm den Brotkorb oder die Pfeffermühle, sollte das Gewünschte nicht in seiner Reichweite liegen. Fragen Sie nach, ob ihm das Essen schmeckt. Seien Sie nicht zu aufdringlich und doch stets umsichtig. Sollten Sie nach dem letzten Brötchen greifen oder sich nur auf den eigenen Teller konzentrieren, wirkt das egoistisch. Auch das Benutzen des Handys während des Essens vermeiden Sie selbstverständlich. Sie sind jetzt voll und ganz für Ihren Gast da; Sie können ja nicht auf allfällige Nachrichten reagieren. Stellen Sie Ihr Telefon lautlos oder aktivieren Sie den Flugmodus und lassen Sie es während des ganzen Treffens in der Tasche.


Der rücksichtsvolle Gast

Ist Ihr Lieblingsrestaurant so gemütlich wie Ihr Zuhause? Wunderbar. Das heisst jedoch nicht, dass Sie selbstständig die Fenster öffnen, nur weil es Ihnen zu warm ist oder, dass Sie sämtliche Stühle und Bänke mit Ihren Jacken, Taschen und anderem Gepäck belegen oder gar die Schuhe unterm Tisch ausziehen. Sollte etwas Aufregendes am Nebentisch vor sich gehen, lehnen Sie sich nicht herüber, um besser mitzuhören. Sie stören damit die Privatsphäre der anderen Gäste. Sollten Sie wissen wollen, was dort drüben serviert wurde, fragen Sie lieber direkt den Kellner.

Auf Fotos verzichten

Selfies mit dem Hummer oder überhaupt Fotos von Ihrem appetitlich angerichteten Teller wirken auf die anderen Gäste störend. Und wer garantiert, dass Sie dabei nicht noch den Herrn Müller vom Nebentisch mit Frau Meier statt Müller ablichten und danach gar auf Facebook stellen? Fotografieren Sie auch die Etikette der Weinflasche nicht. Bitten Sie lieber den Kellner, für Sie den Wein und den Winzer auf einer Karte zu notieren, das hat mehr Stil. Vor allem in 5-Sterne-Restaurants wird das Foto grafieren gar nicht gerne gesehen..

Die Tasche im Büro lassen

Der Gebrauch von Laptops wird in Restaurants nicht geschätzt. Ausser Sie sitzen im Lokal einer amerikanischen Kaffeehauskette, denn dort gehört dies beinahe zum guten Ton. Sollten Sie sich umgekehrt durch das auffällig laute Tastaturgeräusch anderer Gäste gestört fühlen, dürfen Sie dies dem Kellner mitteilen. Er wird den schreibenden Gast auf die Störung aufmerksam machen.


Behandeln Sie den Kellner gut

Wird Ihnen die Speise mit einem herzlichen «Guten Appetit!» gereicht, dann dürfen Sie sich gerne bedanken. Wie, das ist selbstverständlich? Immer mal wieder kommt es vor, dass das Personal kaum beachtet und das Gespräch fortgesetzt wird, obwohl der Kellner mit heissen Tellern auf ein Zeichen zum Servieren wartet. Das ist mangelnde Wertschätzung. Behandeln Sie den Kellner gut – er wird es Ihnen mit einem hervorragenden Service danken.

Ihren Tisch reservieren

Wenn Sie telefonisch oder per E-Mail reservieren, dürfen Sie Ihren Tischwunsch dazu mitteilen. Ein Platz am Fenster oder die ruhige Ecke bei der Terrasse. Sagen Sie, dass Sie ein Gespräch führen möchten oder dass es ein wichtiger Anlass ist. Fragen Sie nach dem Namen, sollten Sie ihn nicht richtig verstanden haben und verabschieden Sie die Person mit Namen. Falls es mit der gewünschten Reservierung nicht klappt, können Sie immerhin mitteilen, dass Sie dies mit Frau Seiler so abgemacht haben. So steigen die Chancen, dass man sich bemüht, Ihnen trotzdem einen schönen Tisch zu geben.

Die Garderobe nutzen

Hängen Sie Ihren Mantel nicht über die Stuhllehne, oftmals versperren Sie damit dem Kellner den Weg zu Ihrem Tisch. Für Mäntel oder sperriges Gepäck gibt es eine Garderobe. Männer die keine Tasche bei sich tragen, lassen derweil Portemonnaie, Kugelschreiber und Handy im Veston stecken. Dieser bleibt beim Essen angezogen.

"Frölein!" oder wie?

In der Schweiz wird die Servicefachkraft nach Möglichkeit mit dem Namen angesprochen, zum Beispiel mit „Frau Egger“ oder „Herr Senzi“. Weder „Ober“ noch „Service“ noch „Frölein“ sind in der Schweiz korrekt. Im Idealfall stellt sich der Kellner selbst vor: „Ich bin Alex und heute für Ihren Tisch verantwortlich.“ Was aber nicht heisst, dass Sie den Kellner duzen sollen – ausser Sie sind in einem Szenelokal, indem sowieso jeder zu jedem „Du“ sagt. Steckt ein Namensschild am Hemd, schielen Sie drauf und nennen den Kellner bei seinem Namen.

Susanne Abplanalp 
Know-how und Leidenschaft für den souveränen Auftritt

Seit 2012 selbstständige Trainerin, Beraterin, Coach und Referentin für nationale und internationale Konzerne, KMU, Organisationen und Weiterbildungsinstitute. Verhandlungs- und Kommunikationskurse für Procure.

Über 25 Jahre Erfahrung als Marketingfachfrau, Verkaufsleiterin und Einkäuferin mit Führungsfunktion in verschiedenen Unternehmen.

Die Inhalte dieses Blogs stammen zum Teil aus dem Buch von Susanne Abplanalp. Im Office-Knigge finden Sie über 150 Praxistipps, zahlreiche Formulierungsbeispiele und persönliche Anekdoten, wie man überzeugend auftritt, Kunden wertschätzt und im Team erfolgreich ist.

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