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Nicht zu spät kommen oder zu früh gehen – was Sie an der Weihnachtsfeier der Firma vermeiden sollten

Die Weihnachtsfeier der Firma bietet viele Gelegenheiten, ins Fettnäpfchen zu treten. Wie Sie diese vermeiden, verrät uns die Knigge-Expertin Susanne Abplanalp. In welche Fettnäpfchen sind Sie bereits getreten und welche Tipps möchten sie gerne weitergeben?

 


Fettnäpfchen: Anmeldefrist verpassen

Die Einladungskarte zur Weihnachtsfeier flattert frühzeitig auf Ihren Bürotisch. Sie warten jedoch das Datum der Anmeldefrist ab oder noch schlimmer: Sie verpassen sich anzumelden. Wenn Sie sich lange überlegen, ob Sie teilnehmen möchten, und sich mit Kollegen Ausreden ausdenken, macht dies schnell einmal die Runde. An- und Abmeldungen sollten bereits ein paar Tage nach Erhalt der Einladung getätigt werden. Sonst macht es leicht den Anschein, dass Sie noch auf eine bessere Einladung gewartet haben. Tragen Sie daher das Datum der Weihnachtsfeier dick in Ihre Agenda ein.


Fettnäpfchen: Alkohol

Wie viel ist erlaubt? Gefahr Nummer eins auf Weihnachtsfeiern ist zu hoher Alkoholgenuss. Leider lockert Alkohol nicht nur die Zunge, sondern auch die Selbstkontrolle. Und die Selbstwahrnehmung wird schon nach ein paar Drinks stark verändert – dies selten zum Vorteil des Betroffenen. Dem Chef in diesem Zustand das Du anzubieten oder sich gar beleidigend über den Vorgesetzten zu äussern, kann in letzterem Fall sogar zur fristlosen Kündigung führen. Auch hemmungsloses Flirten oder gar ein Hinreissen zu anderem Fehlverhalten können rasch zu einem Eklat führen. Wer bei der Feier nicht auf Alkohol verzichten möchte, kümmert sich schon im Vorfeld um eine Fahrgemeinschaft oder lässt sich von einem Taxi nach Hause chauffieren. Wasser oder Säfte sind eine gesunde Alternative zu Wein und Bier.


Fettnäpfchen: Büroflirt

Dass sich rund die Hälfte aller Paare über den Beruf kennenlernen, ist eine Tatsache. Gegen einen kleinen Flirt haben die Firmenchefs auch nichts einzuwenden. Offensichtliches Flirten oder Berührungen und Zärtlichkeiten austauschen, gehört sich an der Weihnachtsfeier des Geschäfts aber nicht. Halten Sie sich auch hier beim Trinken zurück. Sie können sich sicher vorstellen, welche Anekdoten über einen angetrunkenen Arbeitskollegen am nächsten Tag in der Firma die Runde machen. Wenn man sich wirklich in ein nettes Gegenüber verliebt, zahlt sich Diskretion auch hier aus. Man sollte dann besser ein privates Treffen zum Kaffee in den nächsten Tagen vereinbaren. Fernab aller Bürokollegen.

Fettnäpfchen: Kleidung

Mit einem korrekten und gepflegten Aussehen zeigt man dem Gegenüber Wertschätzung. Denn Weihnachtsfeiern sind auch ein Anlass, bei dem sich die Firma bei der Belegschaft für ihren Einsatz bedanken möchte. Meist ist der Dresscode auf der Einladung vermerkt. Wenn nicht, darf man auch mal nachfragen. Generell gilt z.B. bei Business Casual: Dunkle Jeans oder Chinohose mit passendem Hemd oder Bluse kombiniert; evtl. sogar mit Jacke. Zu kurze Röcke oder tiefe Décoltées sind ‚no gos’ und können falsch verstanden werden. T-Shirts mit Aufdrucken sowie verwaschene und zerrissene Jeans machen keinen guten Eindruck. Generell gilt, besser overdressed als underdressed zu sein, jedoch ohne zu übertreiben. Hauptsache Ihre Erscheinung ist gepflegt. Es darf auch ein Kleidungsstück sein, dass Sie normalerweise nicht zur Arbeit tragen.

Fettnäpfchen: Gesprächsthemen

Als oberste Regel bei der Weihnachtsfeier gilt: Lassen Sie Themen aus dem Geschäftsalltag im Hintergrund. Im Job können sich solche Gespräche leicht zum Bumerang entwickeln. Ganz out: Gespräche mit dem Chef über die eigenen Karriereaussichten. Auch ein allzu grosses Mitteilungsbedürfnis könnte Ihnen als Schwatzhaftigkeit ausgelegt werden. ‚Wer mit wem, warum und wie lange‘ besprechen Sie lieber mit Ihren Freunden als mit Geschäftskollegen. Auch Themen wie Politik, Religion, Tod, Militär, Krankheiten und Geld sollten während eines Weihnachtsessens nie zum Inhalt einer Diskussion werden. Vermeiden Sie Indiskretionen und verzichten Sie auf Floskeln. Erzählen Sie harmlose Anekdoten oder plaudern Sie über neue Kinofilme, das geplante Weihnachtsessen mit der Familie oder die bevorstehenden Winterferien.

Fettnäpfchen: Zu schnell verabschieden

Wenn Sie nur widerwillig am Anlass teilnehmen, sich aber das feine Essen nicht entgehen lassen möchten, so verlassen Sie den Tisch nicht sofort nach der Nachspeise, um irgendwo noch eine andere Party zu besuchen. Ein zu schnelles Verschwinden zeigt, dass Ihr Erscheinen eher eine Alibiübung war und Sie jetzt Besseres geplant haben. Noch schlimmer: Sie nehmen Ihre Tischnachbarn gleich mit und um 22.00 Uhr ist der Saal schon fast leer. Fazit: Bleiben Sie noch mindestens 30 Minuten nach dem Kaffee mit Guetzli.

Dos für den Mitarbeitenden:

  • Anmeldefrist beachten
  • Höflich bei TischAlkohol –
  • weniger ist mehr
  • Flirten – ein Augenzwinkern ist erlaubt
  • Das Handy bleibt in der Hosentasche
  • Nur Positives über Kollegen erzählen       
  • Nach dem Kaffee noch 30 Minuten bleiben

Dos für den Chef:

  • Einen Ort wählen den die Mitarbeitenden schätzen
  • Pünktlich erscheinen
  • Nichts Geschäftliches diskutieren
  • Sich unter die Leute mischen
  • Sich für die Mitarbeitenden interessieren
  • Sich bei allen bedanken

 

 

Susanne Abplanalp 
Know-how und Leidenschaft für den souveränen Auftritt

Seit 2012 selbstständige Trainerin, Beraterin, Coach und Referentin für nationale und internationale Konzerne, KMU, Organisationen und Weiterbildungsinstitute. Verhandlungs- und Kommunikationskurse für Procure.

Über 25 Jahre Erfahrung als Marketingfachfrau, Verkaufsleiterin und Einkäuferin mit Führungsfunktion in verschiedenen Unternehmen.

Die Inhalte dieses Blogs stammen zum Teil aus dem Buch von Susanne Abplanalp. Im Office-Knigge finden Sie über 150 Praxistipps, zahlreiche Formulierungsbeispiele und persönliche Anekdoten, wie man überzeugend auftritt, Kunden wertschätzt und im Team erfolgreich ist.

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