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Hitze im Büro: Tipps gegen das Schwitzen

Der Sommer zeigt sich von seiner heissen Seite. Die Wetteraussichten: sonnig – und sehr heiss! Auf über 30 Grad kann das Thermometer vereinzelt steigen. Blöd, wenn man bei der Affenhitze im Büro schuften muss. Denn sobald die Raumtemperatur über diese 30-Grad-Marke steigt, wird der Arbeitsalltag für die meisten Menschen zur Belastungsprobe.

Konzentration und Leistung sinken, bei manchen können sich sogar Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle bemerkbar machen. Das sind Alarmzeichen. Spätestens dann sollten Sie für Abkühlung und Erfrischung sorgen.

10 coole Tipps gegen die Bürohitze

Früher arbeiten
Falls Ihr Arbeitgeber Gleitzeit anbietet, nutzen Sie das an heissen Tagen aus, indem Sie morgens eher zur Arbeit kommen, wenn es noch nicht so heiss ist. Dann können Sie auch früher wieder Feierabend machen (wenn es richtig heiss ist). Oder fragen Sie Ihren Chef, ob Sie den Nachmittag im Home Office verbringen können. Falls das nicht möglich ist: Machen Sie unbedingt mehr Pausen als sonst – alle 45 Minuten rund zehn Minuten.

Luftig kleiden
Passen Sie Ihre Kleidung den Temperaturen an. Tragen Sie helle, atmungsaktive Kleidung, zum Beispiel aus Baumwolle, Leinen oder Mikrofasern. So gibt es keinen Hitzestau am Körper. Und wechseln Sie – wenn möglich – verschwitzte Kleidung sofort gegen trockene.

Richtig lüften
Um die Temperatur zu senken, sollten Sie morgens stosslüften und ab Mittag die Fenster geschlossen halten und mit Vorhängen oder Jalousien abdunkeln. Offene Fenster sorgen nur dafür, dass die heisse Luft von aussen zirkuliert. Obacht allerdings mit Klimaanlagen: Wenn der Unterschied zwischen Raum- und Aussentemperatur zu hoch wird, droht Erkältungsgefahr.

Leicht essen
Belasten Sie den Kreislauf nicht zusätzlich mit schweren Speisen. Selbst wenn Gegrilltes verführerisch riecht – tagsüber sollten Sie lieber frische Salate, Obst und Gemüse auf den Speiseplan nehmen – leichtes, mageres Hühnchenfleisch oder Fisch gehen auch. Auf Fettiges wie Pommes oder die Grillwurst sollten Sie dagegen verzichten. Die belasten den Kreislauf zu sehr.

Viel trinken
Wussten Sie, dass ein Anstieg der Temperatur um fünf Grad Celsius bereits dafür sorgt, dass ein mittelschwer arbeitender Mensch 1,5 Liter mehr Wasser am Tag braucht als gewöhnlich? Aus der Faustregel, dass Sie täglich rund zwei Liter Wasser trinken sollten, wird an heissen Tagen drei Liter pro Tag. Besonders empfehlenswert sind natürliches Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetees – sie geben dem Körper Mineralien zurück, die über den Schweiss verloren gehen. Kaffee ist weniger zu empfehlen. Nicht weil der angeblich entwässert (Mythos!), sondern weil er eher noch die Schweissproduktion anregt.

Unterarme abspülen
Da die wenigsten Büroarbeiter zwischendurch duschen können, gibt es zumindest einen kleinen Trick, der ähnlich erfrischend wirkt: Spülen Sie die Unterarme auf dem WC rund fünf Minuten lang mit kaltem Wasser ab und halten Sie sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht.

Nacken kühlen
Ähnlich kühlend funktioniert auch, ein kleines Gäste-Handtuch mit kaltem Wasser durchzuspülen, auszuwringen und sich als Rolle in den Nacken zu legen. Das Handtuch stattdessen ins Eisfach zu legen, ist weniger empfehlenswert – es ist danach zu kalt und Ihnen droht nach der Anwendung ein steifer Nacken.

Füsse erfrischen
Wenn es der Job und die Kleiderordnung zulässt, können Sie an heissen Tagen am Schreibtisch auch die normalen Schuhe gegen Flip-Flops tauschen. Aus Hygienegründen und falls dort Teppich liegt, ist die Barfuss-Variante eher ungünstig. Besser: Sie bringen sich einen Plastik-Bottich (und ein Handtuch) von daheim mit, füllen den Bottich mit Wasser und stellen den unter den Schreibtisch, um die Füsse darin zu kühlen. Wem das nicht erlaubt ist: Coolpacks von zuhause mitbringen, im Eisfach oder Kühlschrank kühlen und auf die Füsse oder in die Schuhe legen. Ein Hauch von Urlaub.

Ventilator richtig ausrichten
In vielen Büros drehen zahlreiche Arbeitnehmer jetzt die Tisch- oder Standventilatoren voll auf. Die sorgen zwar für eine frische Brise – aber auch für so manchen Zug und Sommerschnupfen. Werden Ventilatoren auf den Kopf ausgerichtet, können Sie mehr schaden als nutzen.

Streicht der Luftstrom regelmässig über die schweissnasse Stirn, kann das zu Kopfschmerzen und Verspannungen führen. Besser ist es, wenn Sie den Ventilator auf den Oberkörper ausrichten. Idealerweise gehen Sie dabei von Ihrer Sitzposition aus.

Kalte Melonenscheiben
Neben der richtigen Trinkmenge ist auch die Verteilung der Flüssigkeit über den Tag entscheidend. Statt alle zwei Stunden einen Liter zu trinken ist es sinnvoller, alle 15 bis 20 Minuten einige Schlucke zu trinken. Dadurch erhalten Sie Ihre Leistungsfähigkeit und beugen Flüssigkeitsmangel vor.

Fällt es Ihnen hingegen schwer, im Lauf des Tages genug zu trinken oder können Sie irgendwann Wasser, Tee und Säfte nicht mehr sehen, können Sie sich die nötige Flüssigkeit auch anders zuführen: etwa über flüssigkeitsreiche Lebensmittel wie Melonen oder Tomaten. Statt regelmässig zur Wasserflasche, können Sie auch zu gekühlten Melonenscheiben oder ähnlichen Snacks greifen.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


Studie: Kaffeetrinken verbessert das Teamwork

US-Forscher führten ein Experiment über die Auswirkungen von Koffein aufs Gesprächsklima durch Columbus – Dass die Kaffeemaschine so ungefähr das letzte Gerät ist, das ein Unternehmen einsparen würde, kommt nicht von ungefähr: Das Koffein macht müde Mitarbeiter munter.

Forscher der Ohio State University wollten aber über die individuellen Auswirkungen hinausblicken und gingen der Frage nach, ob sich mit dem Kaffeekonsum auch Teamleistungen verändern.

 

Der Versuch

Dazu führten die Forscher um Amit Singh einige Experimente durch, für die sie ihre Probanden – 72 Studenten – erst einmal hinters Licht führen mussten. Der Hälfte der Probanden wurde weisgemacht, sie sollten den Geschmack von Kaffee bewerten. Dann gab man ihnen 30 Minuten Pause, damit das Koffein seine belebende Wirkung entfalten konnte. Anschliessend sollten sie in Fünfergruppen ein kontroversielles Thema – konkret die "Occupy"-Bewegung – diskutieren und anschliessend ihre Diskussionsbeiträge sowie die der anderen bewerten. Als Kontrollgruppe erhielt die andere Hälfte der Versuchsteilnehmer erst nach der Diskussion Kaffee. In einem zweiten Experiment war die Aufteilung ähnlich: Hier erhielten 61 Studenten zwar allesamt vorab Kaffee, doch wurde die Hälfte von ihnen mit koffeinfreiem abgespeist.

Die Ergebnisse

Bei der Auswertung des Diskussionsverhaltens durch die Probanden selbst zeigte sich, dass diejenigen, die koffeinhältigen Kaffee getrunken hatten, sich selbst, aber auch den anderen Mitgliedern ihrer Diskussionsgruppen höhere Aufmerksamkeitswerte zuschrieben, als dies in den entkoffeinierten Gruppen der Fall war. Das Diskussionsklima wurde als produktiver und insgesamt positiver eingestuft. Die Forscher betonen an dieser Stelle, dass erhöhte Aufmerksamkeit der Schlüsselbegriff ist. Die müsse nicht notwendigerweise durch Koffein zustande kommen – denkbar wäre beispielsweise, dass eine kurze Gymnastikeinheit zu ähnlichen Ergebnissen führen würde. Aber Kaffeetrinken gehe eben auch.

Bewertung

Und laut Singh beschränkt sich der Effekt nicht auf das subjektive Empfinden der Probanden. Die Forscher analysierten in einem weiteren Teil des Experiments nämlich ebenfalls das Verhalten der Diskutanten, diesmal auf möglichst objektive Weise. Sie stellten nüchtern fest, dass Kaffeetrinker ganz einfach mehr sprechen als Menschen ohne Koffein im Blut. Aber sie würden tendenziell auch stärker beim Thema bleiben, so die Auswertung – der Fokus aufs Wesentliche sei also geschärft. Interessant auch das letzte Ergebnis des Versuchs: Das kontroversielle Diskussionsthema führte wie erwartet zum Aufeinandertreffen zustimmender und ablehnender Meinungen. Dennoch zeigten sich die Angehörigen der Koffein-Gruppe bei einer abschliessenden Befragung bereitwilliger als die aus der Kontrollgruppe, sich wieder mit ihren Mitdiskutanten zusammenzusetzen – auch mit solchen, die andere Meinungen vertraten als sie. Die Schlussfolgerung der Forscher: Kaffeetrinken ist einem konstruktiven Gesprächsklima offenbar förderlich.

er Versuch Dazu führten die Forscher um Amit Singh einige Experimente durch, für die sie ihre Probanden – 72 Studenten – erst einmal hinters Licht führen mussten. Der Hälfte der Probanden wurde weisgemacht, sie sollten den Geschmack von Kaffee bewerten. Dann gab man ihnen 30 Minuten Pause, damit das Koffein seine belebende Wirkung entfalten konnte. Anschließend sollten sie in Fünfergruppen ein kontroversielles Thema – konkret die "Occupy"-Bewegung – diskutieren und anschließend ihre Diskussionsbeiträge sowie die der anderen bewerten. Als Kontrollgruppe erhielt die andere Hälfte der Versuchsteilnehmer erst nach der Diskussion Kaffee. In einem zweiten Experiment war die Aufteilung ähnlich: Hier erhielten 61 Studenten zwar allesamt vorab Kaffee, doch wurde die Hälfte von ihnen mit koffeinfreiem abgespeist. Die Ergebnisse Bei der Auswertung des Diskussionsverhaltens durch die Probanden selbst zeigte sich, dass diejenigen, die koffeinhältigen Kaffee getrunken hatten, sich selbst, aber auch den anderen Mitgliedern ihrer Diskussionsgruppen höhere Aufmerksamkeitswerte zuschrieben, als dies in den entkoffeinierten Gruppen der Fall war. Das Diskussionsklima wurde als produktiver und insgesamt positiver eingestuft. Die Forscher betonen an dieser Stelle, dass erhöhte Aufmerksamkeit der Schlüsselbegriff ist. Die müsse nicht notwendigerweise durch Koffein zustande kommen – denkbar wäre beispielsweise, dass eine kurze Gymnastikeinheit zu ähnlichen Ergebnissen führen würde. Aber Kaffeetrinken gehe eben auch. Bewertung Und laut Singh beschränkt sich der Effekt nicht auf das subjektive Empfinden der Probanden. Die Forscher analysierten in einem weiteren Teil des Experiments nämlich ebenfalls das Verhalten der Diskutanten, diesmal auf möglichst objektive Weise. Sie stellten nüchtern fest, dass Kaffeetrinker ganz einfach mehr sprechen als Menschen ohne Koffein im Blut. Aber sie würden tendenziell auch stärker beim Thema bleiben, so die Auswertung – der Fokus aufs Wesentliche sei also geschärft. Interessant auch das letzte Ergebnis des Versuchs: Das kontroversielle Diskussionsthema führte wie erwartet zum Aufeinandertreffen zustimmender und ablehnender Meinungen. Dennoch zeigten sich die Angehörigen der Koffein-Gruppe bei einer abschließenden Befragung bereitwilliger als die aus der Kontrollgruppe, sich wieder mit ihren Mitdiskutanten zusammenzusetzen – auch mit solchen, die andere Meinungen vertraten als sie. Die Schlussfolgerung der Forscher: Kaffeetrinken ist einem konstruktiven Gesprächsklima offenbar förderlich. (red, 11. 6. 2018) - derstandard.at/2000081177527/Studie-Kaffeetrinken-verbessert-das-Teamwork

Autor: Vasu Unnava, Amit Surendra Singh, H Rao Unnava
Quelle: Journal of Psychopharmacology


Treibstoff für gute Arbeit

Im Büroalltag kann das richtige Essen zur richtigen Zeit wie Doping fürs Gehirn wirken. Sie sollten kreativ sein, Ihnen fällt aber rein gar nichts ein: Verwöhnen Sie sich mit Apfel- und Orangenschnitzen.

Orangen enthalten viel Vitamin C, das ­unerlässlich ist für eine optimale Gehirndurchblutung. Es wirkt als Antioxidans und unterstützt die Bildung von Neurotransmittern wie Dopamin, das dafür sorgt, dass Befehle vom Hirn schnell an die Nerven weitergeleitet werden. Äpfel wiederum enthalten Bor, das für die geistige Leistungsfähigkeit wichtig ist. Wissenschaftler konnten den positiven Effekt bei Kindern zeigen, die an Bormangel litten. Nach vier Wochen «Therapie» mit Äpfeln und Nüssen stieg ihre Hirnleistung um 30 Prozent.

Autor: Unbekannt
Quelle: https://www.beobachter.ch


Eins, zwei, drei – bügelfrei!

Ob im Büro, zum Dinner oder beim Urlaubsflirt: Ein Hemd ist eine herrliche Sache, denn es wertet jedes Outfit mit sofortiger Wirkung auf. Doch lästige Falten und Knicke können selbst dem erfahrensten Businessman einen Strich durch die Rechnung machen. Mit diesen Tipps wird das Hemd auch ohne bügeln faltenfrei und ist im Handumdrehen einsatzbereit.

Zerknitterte Kleidungsstücke können Sie im Badezimmer über einen Bügel hängen und während Sie duschen dem Dampf aussetzen. Oder Sie lassen die Kleider über Nacht auf dem Balkon, der Nebel mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit ersetzt das Bügel eisen bestens. Wenn Sie doch mit diesem die Knitterfalten angehen wollen, dann nie direkt an die Falten Ihrer Hose. Es kann besonders bei dunklen Stoffen glänzende Stellen hinterlassen, die sich danach nicht mehr entfernen lassen. Also nur auf den Innenseiten glätten oder mit einem Küchentuch abdecken. Doch schliessen wir die Hausfrauentrickkiste wieder.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


Tipps für das passende Outfit im Job

Mit einem gepflegten Äusseren und einer optimistischen Körpersprache treten Sie als glaubwürdiger Markenbotschafter auf. In eigener Sache nutzen Sie dieselben Mittel, um Entscheidungsträger im Vorstellungsgespräch von sich zu überzeugen. Aber beginnen wir doch vor Ihrem Kleiderschrank und der Suche nach dem passenden Outfit im Job.

Gepflegt sein ist oberstes Gebot Wenn Sie der sportliche, unkomplizierte Typ sind und sich möglichst bequem anziehen möchten, tun Sie dies. Solange Sie gepflegt sind und saubere Kleider ohne Knitterfalten und Löcher tragen, ist dieser Look an den meisten Arbeitsstellen erlaubt. Kleiden Sie sich, wie es für Ihre Branche, Ihre Position und Ihr Gegenüber angemessen ist. Ungepflegtheit mangels Körper-, Mund- oder Haarpflege ist alles andere als ideal, gerade wenn Sie in einem Grossraumbüro arbeiten. Sie haben dann vielleicht etwas mehr Platz um sich herum, Sie werden sich aber bald einsam fühlen. Aufgrund nachlässiger Bekleidung beurteilt zu werden, ist nicht in Ordnung. Dennoch kann es vorkommen, dass Menschen aufgrund Ihrer Erscheinung Rückschlüsse auf Ihren Arbeitsstil machen. Mit den folgenden Grundregeln sind Sie davor gefeit und kommen gut beim Kunden und im Büro an.

Gut ankommen beim Kunden und im Büro

Dos Don’ts
Frisch gewaschene HaareFettige Haare
Regelmässiger HaarschnittHaare, die ins Gesicht fallen und stark splissig sind
Bluse oder HemdT-Shirt mit grossem Aufdruck oder Slogan
Dunkle Hose oder RockVerwaschene oder zerrissene Jeans, Shorts, Minirock
Geputzte, gepflegte SchuheSchmutzige Schuhe, abgelaufene Sohle, helle Sneakers
Gepflegte HändeAbgekaute und dreckige Fingernägel
Wenig und dezenter SchmuckAuffallender Schmuck aus Plastik oder Metall

 

Bewusst wirken

Ihre Bekleidung ist ein Statement. Wenn Sie unsicher sind, welche Kleider Ihnen stehen, nehmen Sie die Hilfe einer Styling-Beraterin in Anspruch. Eine individuelle Farbtypberatung kann Ihnen aufzeigen, in welchen Farben Sie besonders vorteilhaft wirken. Mit dem Wissen um Farben und deren Wirkung können Sie die Wahrnehmung Ihrer Person gezielt lenken. Mit einem dunklen Blazer wirken Sie seriöser und kompetenter als mit einem hellen Oberteil. Dieses wiederum lässt Sie weicher und zugänglicher erscheinen. Für Erstbegegnungen kann dies matchentscheidend sein. Hellere Farben wirken generell weniger formell. Wählen Sie die Bekleidung für Bewerbungsfotos sorgfältig aus und lassen Sie sich von einem Profi ablichten. Bei wichtigen Terminen ist es ratsam, Ihr Outfit am Vortag auszuwählen und bei Tageslicht genau auf mögliche Flecken, Falten oder abgerissene Knöpfe zu kontrollieren.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


Das Business-Outfit

Die Normen, wie man sich «on the job» anzuziehen hat, sind im steten Wandel. Der Anzug ist nicht mehr sakrosankt. Und selbst in den feinsten Teppichetagen wird heute manchmal ein Schlips gelockert. Doch welche Regeln gelten im Büro?

«Kleider machen Leute» nannte schon Gottfried Keller eine seiner Novellen und schickte darin den armen Schneidergesellen in eleganter Kleidung los. Prompt wurde er für einen Grafen gehalten. Ganz so nobel muss Ihre Erscheinung fürs Büro nicht sein. Dennoch empfiehlt sich ein gepflegtes Äusseres mit einwandfreier Kleidung und frisch gewaschenem Haar. Mit einer perfekten Hülle können Sie zwar nicht über innere Schwächen hinwegtäuschen, zumindest bauen Sie sich aber so keine unnötigen
Hürden auf. Mit einem ansprechenden Auftritt zeigen Sie auch Wertschätzung gegenüber jener Person, die Sie treffen und würdigen damit den Anlass. Passen Sie sich Ihrem Umfeld an, ohne sich zu verkleiden – Sie sollen sich in Ihrer textilen Haut wohl fühlen. Bleiben Sie also Ihrem Stil treu, aber holen Sie das Maximum aus sich heraus!

Die Drittel-Regel

Kleiden Sie sich bei einem Erstkontakt lieber ein wenig zu elegant als zu nachlässig. Für den ersten Eindruck erhalten Sie keine zweite Chance. Bei der Wahl des passenden Outfits hilft Ihnen die Drittel-Regel: Wenn Sie zu je einem Drittel

  • die Branche oder das eigene Unternehmen berücksichtigen,
  • zudem Ihre eigene Persönlichkeit einbringen
  • und gleichzeitig den Anlass oder Ansprechpartner im Blick behalten, liegen Sie meistens richtig.


Ein Beispiel für die Drittel-Regel: Eine Angestellte einer Versicherung soll gemäss Dresscode einen Hosenanzug oder ein Deuxpièces tragen. Wenn sie der weibliche und romantische Typ ist, kann sie einen Rock aus weich fliessendem Stoff tragen, helle Farben wählen und die Haare lang und offen tragen. Sie kann so ihre weibliche Seite zeigen. Sie ist typbezogen und dennoch branchenkonform gekleidet. Das goldene Händchen beim Griff in den Kleiderschrank ist nicht allen gegeben. Machen Sie es besser: Mit konsequenter Anwendung der Drittel-Regel und einigen Tipps werden Sie immer stilsicherer und die morgendliche Qual der Kleiderwahl dürfte bald Geschichte sein.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


Mit welcher Musik Sie den Job am besten bewältigen.

Besser konzentrieren, kreativer denken, effektiver erholen – dabei hilft Musik im Büro. Eine Anleitung in sieben Schritten und die besten Stücke für den Joballtag als Playlist.

Nach der Mittagspause dröhnt aus Lutz Jänckes Büro häufig Richard Wagner. Wenn die Hörner, Trompeten und Posaunen aus dem „Walkürenritt“ seine Ohren erreichen, wird Jäncke wach und ist bereit für neue Aufgaben. „Das Stück ist perfekt, um nach dem Essen den Kopf durchzupusten“, sagt der Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich: „Musik ist wie Doping für den Kopf.“

So wie Jäncke sollten auch andere Wissensarbeiter die strategische Beschallung zumindest einmal ausprobieren. Denn der richtige Klang kann müde Büroarbeiter nicht nur wecken, er kann sie auch kreativer machen, kooperativer oder konzentrierter. Diese Wirksamkeit des akustischen Dopings, bestätigt auch aktuelle Forschung.

Die heutige Bürowelt scheint aus zwei Gründen der perfekte Ort dafür zu sein, ihre leistungssteigernde Wirkung einmal auszuprobieren: Zum einen verschwinden die Einzelbüros aus deutschen Unternehmen. Laut einer Umfrage des Jobportals Indeed arbeiteten im vergangenen Jahr nur noch 37 Prozent der Befragten alleine in einem Raum. Der Rest ist umgeben von Kollegen, die reden, rascheln, Kaffee schlürfen oder Kaugummi schmatzen. Je mehr Menschen man um sich hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit störender Nebengeräusche.

Hinzu kommt der ganz normale Bürolärm: klingelnde Telefone, brummende Laserdrucker, klackernde Tastaturen. All das kostet Aufmerksamkeit – und kann die Konzentration negativ beeinflussen. Der Büromöbelhersteller Steelcase fand in einer Umfrage heraus, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer täglich 86 Minuten an produktiver Arbeitszeit durch Lärmunterbrechungen verliert.

Zum anderen hat sich der Konsum von Musik stark individualisiert. Streaminganbieter wie Spotify, oder Apple Music erlauben nicht nur jederzeit den Zugang zu Millionen von Liedern. Sie liefern die passenden Playlisten für die Arbeitszeit gleich mit.

Der US-Musikhistoriker Ted Gioia hat das vor einigen Jahren in seinem Buch „Work Songs“ nachgewiesen: Zu Zeiten der Sklaverei im 19. Jahrhundert sangen Feldarbeiter, um sich die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit zu bewahren. Die britische BBC spielte zwischen 1940 und 1967 das Programm „Music While You Work“ zur Beschallung von Werkshallen. Die Aufnahme eines „Work Songs“ aus dem Jahr 1959 gewann sogar einen Grammy: Häftlinge der Parchman Farm, eines Gefängnisses in Mississippi, hört man dabei singen, während sie im Takt ihre Äxte auf Baumstämme krachen lassen.

Die Arbeiter im 20. Jahrhundert glaubten an die Kraft der Klänge. „Sie gingen davon aus, sich dadurch besser zu fühlen und schneller zu sein“, sagen die Psychologen Karen Landay und Peter Harms von der Universität von Alabama. Sie haben vor wenigen Wochen im Fachjournal „Human Resource Management Review“ eine Überblicksstudie über die Effekte von Musik am Arbeitsplatz veröffentlicht. Ihr Fazit: „Insbesondere für müde Fabrikarbeiter war Musik traditionell die perfekte Stimulation.“

Und sie war ein Werkzeug für Vorgesetzte, ihre Untergebenen per Werkslautsprecher noch ein Quäntchen produktiver zu machen. Doch heute setzen sich immer mehr Büroarbeiter freiwillig Kopfhörer auf. Und darüber, was sie dabei hören sollten, wissen Forscher mittlerweile immer besser Bescheid. Die folgende Aufgleiderung zeigt, in welcher Situation welche Musik wirkt – und wann Stille der beste Soundtrack ist.

Playlist für Routinearbeiten

Es gibt Aufgaben, die man erledigen muss, die aber nicht alle Aufmerksamkeit erfordern. Reisekosten abrechnen, Posteingang sortieren, Notizen abtippen. Bei diesen wenig inspirierenden Tätigkeiten kann Musik belebend wirken – und das Denkvermögen wachhalten.

Forscher wissen: Repetitive Aufgaben können den Geist so stark einlullen, dass die Leistung nachlässt. In solchen Situationen ist vor allem variantenreiche Musik hilfreich: dynamische Stücke mit hohen und tiefen Tönen, lauten und leisen Passagen. Sie wirken auf das Gehirn aktivierend.

Eckart Altenmüller, Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, setzt Musik als eine Art persönliches Stimmungsmanagement ein: Er schaltet Tonkunsterzeugnisse zu, wenn er langweilige E-Mails beantwortet. Wichtig dabei sei, dass er die Klänge schon kenne – sonst lenkten sie zu sehr ab.

Die Empfehlung: stimulierende, aber nicht fordernde Musik. Hören Sie, was Sie kennen und was Ihnen gefällt. Das können Chart-Interpreten aus dem Radio sein oder Klassikhits von Mozart bis Dvorak, aber auch stampfende Bässe des Elektronikkomponisten Jon Hopkins oder Motown-Soul von Marvin Gaye.

Playlist für die Konzentration

Wenn Computer monotone Tätigkeiten übernehmen, bleiben den Menschen komplexere Aufgaben: Muster in riesigen Datenmengen erkennen, Code schreiben, neue Strategien entwickeln. Auch dabei kann Musikhören helfen.

Allerdings sollte man sich schon klar darüber sein, dass „jede Tätigkeit, bei der wir Musik hören, eine doppelte ist“, sagt Lutz Jäncke. Unsere Aufmerksamkeit springt zwischen zwei Stimuli hin und her. Musik zur Steigerung der Konzentration sollte daher recht unkompliziert sein. Andernfalls fangen wir unbewusst an, sie deuten zu wollen – und das geht zulasten der Ressourcen, die wir zur Erledigung der eigentlichen Aufgabe benötigen. Noch problematischer ist, wenn Songtexte uneindeutig sind und um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Das führt zwar nicht sofort zu Leistungseinbrüchen, sagt Neurowissenschaftler Jäncke: „Aber man wird schneller müde.“

Er selbst hört in Phasen, in denen er seine Forschungsergebnisse aufschreibt, gern Stücke des Komponisten Philip Glass. Die Grundmuster seien immer ähnlich, es gebe nur leichte Variationen. „Das Gehirn liebt diese kleinen Abweichungen von der Norm, deshalb werde ich den Klangteppich über eine Stunde hinweg auch nicht leid“, sagt Jäncke. Naturklänge – Meeresrauschen, Regen, Gewitter – können ähnlich wirken. Und manchmal braucht jeder zur Konzentration auch Stille. Der passende Song dazu stammt von John Cage. Viereinhalb Minuten lang hört man: nichts.

Playlist, um sich abzuschotten

Kaum jemand kann einfach die Bürotür hinter sich schliessen und damit stundenlang für Ruhe sorgen. Stattdessen hört man: klingelnde Telefone, brummende Drucker, hustende Kollegen. Im Jahr 2005 befragte die Psychologin Dianne Berry Dutzende von Arbeitnehmern, ob sie sich von der Geräuschkulisse bei der Arbeit abgelenkt fühlten – 99 Prozent bejahten. Offenbar kann man sich leicht an bestimmte, sich wiederholende Hintergrundgeräusche gewöhnen. Aber nicht an die Kakofonie des Klapperns und Plapperns im Büro.

Warum also nicht alle Geräusche und Töne, auf die man keinen Einfluss hat, einfach aussperren – und ersetzen durch bekannte Wohlklänge? Am besten funktioniert das bekanntlich mit Noise-Cancelling-Kopfhörern, die wie Scheuklappen für geplagte Ohren funktionieren und die meisten Umgebungsgeräusche förmlich absaugen.

Wer keinen dieser Kopfhörer zur Hand hat, die vor allem unter Vielfliegern beliebt sind, kann versuchen, „akustische Reize“ mit „Musik zu überlagern, die weder überrascht noch ablenkt“, sagt Lutz Jäncke: Die unangenehmen Geräusche werden dadurch gleichsam in den Hintergrund gedrängt. Gut geeignet sind Ambient-Stücke, etwa von Brian Eno oder Aphex Twin.

Aber auch Musik, die als Soundtrack für Computerspiele komponiert wurde, erfüllt den Zweck: Sie lenkt nicht ab und motiviert zum Weitermachen. Oder wie Eno sagt: „Sie sollte so leicht zu ignorieren sein, wie sie interessant ist.“

Playlist zur Erholung

Strategisch gewählte Auszeiten, das zeigt die Forschung, sind grundsätzlich gut, um dem Kopf zwischen Abgabefristen und Besprechungen ein bisschen Leerlauf zu gönnen. Wer sein Wohlbefinden weiter steigern möchte, sollte sich in der Pause beschallen: „Menschen können mit Musik ihre Emotionen regulieren“, sagt Thomas Fritz, Leiter der Forschungsgruppe Musikevozierte Hirnplastizität am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften.

Die Psychologen Patrik Juslin und Petri Laukka von der Universität von Uppsala schätzten in einer Studie, dass grundlegende Emotionen wie Glück und Trauer durch Musik ausgelöst werden können.

Wie genau ein Lied emotional bewertet wird, hängt aber nicht nur von der Komposition ab, sondern auch von der eigenen Erfahrung. So können etwa Songs von Bob Marley bei einem Hörer Glücksgefühle auslösen, der damit die positive Botschaft des Sängers verbindet. Wer dagegen eher an die lange Krankheitsgeschichte Marleys denkt, könnte darüber traurig werden. Für Arbeitspausen sind daher schnelle, harmonische, hell klingende Werke gut geeignet, weil sie tendenziell für ein positiveres Gefühl beim Hören sorgen.

„Durch Musik, die man mag, kann man Arbeit auch mit etwas Positivem, Aufregendem und Schönem assoziieren“, sagt Thomas Fritz vom Max-Planck-Institut. Anders gesagt: Wer mit guter Laune aus der Pause kommt, kann seinen Job unter Umständen besser machen. Und wenn nicht, dann fühlt er sich zumindest gut dabei.

Playlist für kreatives Arbeiten und Teamarbeit

Haben Sie schon mal vom „Mozart-Effekt“ gehört? Er geht zurück auf Studien der Psychologin Frances Rauscher von der Universität von Wisconsin, die Anfang der Neunzigerjahre die Auswirkungen von Musik auf kognitive Prozesse untersuchte. Dabei stellte sie in einem Experiment fest, dass die Probanden ein besseres räumliches und zeitliches Vorstellungsvermögen hatten, nachdem sie Mozarts Sonate für zwei Klaviere in D-Dur gehört hatten.

Die Öffentlichkeit nahm diese Ergebnisse bereitwillig auf – und verzerrte sie sogleich: „Mozart hören macht schlauer“, hiess es damals etwa in der „New York Times“. Das war zwar schon damals übertrieben. Aber zumindest die rechte Gehirnhälfte scheint durch aktivierende Musik belebt und angeregt zu werden, wie spätere Studien zeigten. „Wenn Musik die Stimmung hebt, können Menschen räumliche oder kreative Aufgaben besser lösen“, sagt auch Professor Eckart Altenmüller.

Ausserdem kann sie die Gedächtnisleistung verbessern. Dazu empfiehlt der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke folgendes Schema: 30 Minuten intensiv lernen, gefolgt von zehn Minuten Pause. Danach beginnt das Gehirn, das Gelernte ins Gedächtnis einzubrennen. Diese neuen Netzwerke zwischen den Synapsen werden gestärkt, wenn man zu diesem Zeitpunkt aufregende Musik einschaltet, so Jäncke. Denn dabei werden Botenstoffe wie Adrenalin, Dopamin und Cortisol ausgeschüttet – und die erleichtern das Verfestigen der Erinnerung.

Dahingegen ist kaum eine Termineinladung so gefürchtet wie die zum blinden Brainstorming. Einfach mal zusammensetzen, quatschen – und am Ende wird schon etwas Schlaues herauskommen? Nun ja. Wenn man sich aber schon mit Kollegen im Konferenzraum treffen muss, kann man alles dafür tun, um die Zeitverschwendung so angenehm wie möglich zu gestalten, etwa indem man gemeinsam Musik hört. Die beiden Verhaltensforscher Simone Ritter (Radboud-Universität Nimwegen) und Sam Ferguson (Technische Universität Sydney) spielten in einer Studie aus mehr als 150 Versuchsteilnehmern klassische Musik vor, die entweder fröhlich, ruhig, ängstlich oder wütend klang. Danach lösten die Probanden kreative Aufgaben. Wer die fröhliche Musik gehört hatte („Frühling“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“), schnitt deutlich besser ab.

Der Ökonom Kevin Kniffin von der Cornell-Universität hat noch einen weiteren Effekt entdeckt: In seinen Experimenten handelten Teilnehmer in einer Gruppe kooperativer, wenn sie erst durch ein Lied in eine positivere Stimmung versetzt wurden.

Kreativer und kooperativer – das funktioniert umso besser, wenn man die Musik selbst macht. Bei der Methode „Jymmin“, des Max-Planck-Forschers Thomas Fritz bedient man präparierte Geräte aus dem Fitnessstudio, die durch Bewegung Töne erzeugen. Wer sich auf diese Weise gemeinsam für zehn Minuten bewegt und musiziert, spüre danach ein Gefühl, das dem Runner’s High nach Langstreckenläufen gleicht. „Kurzfristig werden die Leute dadurch zu besseren Teamplayern und können kreativer denken“, sagt Fritz. Mittlerweile arbeitet er auch mit Unternehmen zusammen, die seine Technik einsetzen wollen.

Autor: Jan Guldner
Quelle: Wirtschafts Woche


Ständige Kopfschmerzen am Arbeitsplatz: was tun?

Kopfschmerzen am Arbeitsplatz zählen zu den bekanntesten Stress- Symptomen, die bei ungünstigen Bedingungen auftreten. Der Kopf brummt manchmal bei der Arbeit, das ist bei mehrstündigen konzentrierten Tätigkeiten eine negative Begleiterscheinung und Zeichen eines harten Tages.

Belastungsspitzen existieren leider; es ist wohl normal, dass in der heutigen und stressigen Zeit so etwas Mal bei der Arbeit vorkommt. Mal.

Kopfschmerzen am Arbeitsplatz loswerden – Ursachen und Tipps

Ständige Kopfschmerzen am Arbeitsplatz wirken aber nicht nur belastend und ermüdend, sondern sind ein ernstes Warnsignal. Kopfschmerztabletten helfen einmalig, sind aber als Dauerzustand keine Lösung.

Schmerzen im Kopf, die vor allem bei der Arbeit auftreten, weisen meist auf zu viel Stress, eine ungünstige Arbeitssituation oder chronische Überforderung hin.

Chronischer Kopfschmerz als Arbeitsbelastung

Es ist an der Zeit zu prüfen, wo die Überforderung liegt und ob sie zu beheben ist. Die Kopfschmerzen bei der Arbeit ernst nehmen, das ist nicht nur eine Zeichen der Selbstachtung, sondern auch ein professioneller Skill, um das Arbeitsplatz-Setting zu verbessern.

Auch der Gang zum Arzt ist anzuraten und sei es nur, um eine ernste, bisher nicht erkannte körperliche Erkrankung als Ursache der ständigen Kopfschmerzen bei der Arbeit hoffentlich auszuschliessen.

Welche möglichen Ursachen für Schmerzen im Kopf bei der Büro- und Bildschirmarbeit lassen sich unterscheiden? Ein Überblick:

Auslöser und Ursachen für ständige Kopfschmerzen bei der Arbeit

Verspannung als Ursache: Durch langes, monotones Sitzen im Büro bilden sich nicht selten Verspannungen im Nacken und Rücken, die Kopfschmerzen am Arbeitsplatz auslösen können.

Mangelnde ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Für Büro- und Bildschirmarbeiter sowie für Selbstständige sind hochwertige/ergonomische Stühle und Tische wichtig. Sie verbringen täglich Stunden an ihnen. Durch ergonomische Qualität (Höhe, Material, Stabilität, Bewegungsfreiraum) können falsche Haltungen und damit Ursachen für chronische Symptome wie Kopfschmerzen reduziert werden.

Einseitige Ernährung und Flüssigkeitsmangel: Wassermangel und schlechtes (zu fettes oder zu süsses) Essen begünstigen allerlei körperliche Symptome. Besonders an anstrengenden Tagen vergessen viele Heim- und Büroarbeiter schlichtweg genug zu trinken oder stopfen sich mit Süssigkeiten voll. Einmalig kein Problem, langfristig eine Risikobereich. Säfte und Mineralwasser sind neben dem für viele obligatorischen Kaffee sozusagen Jobinventar.

Schlechte Luft – zu hohe/niedrige Temperaturen : Schlechte Luft ist ein weit unterschätzter Faktor. Wenn zahlreiche Geräte laufen oder die Sonne direkt in den Arbeitsraum scheint, verschlechtert sich die Luftqualität rapide. Lüften, geeignete Büropflanzen, Luftreiniger und regelmässige Pausen an der frischen Luft können bei diesem Punkt helfen. Die Temperatur im Büro sollte zudem gleichmässig im moderaten Bereich liegen und nicht von der Jahreszeit abhängig sein, viele Menschen sind wetterfühlig. Zu warme Temperaturen sind oft ein (Mit-)Auslöser von Kopfschmerzen.

Lärm als Stressor: Ein chronisch hoher Lärmpegel macht gereizt, das ist bekannt. Den Drucker und die lauten Geräte besser ausserhalb des Büros aufstellen. Wer mit Rechnern arbeitet, sollte bei penetrantem Surren über die Anschaffung von einem leisen PC-Lüfter nachdenken. Lässt sich Lärm nicht ganz vermeiden, z.B. durch eine Baustelle in der Nähe, sollte man in der Freizeit Ruhephasen einplanen.

Fehlende Bewegung: Ohne körperlichen Ausgleich stressen mehrstündige Büro- oder Schreibtischtätigkeiten den Körper besonders. Menschen sind für Bewegung geschaffen und ohne diese wird man anfälliger für allerlei Symptome wie chronische Kopfschmerzen am Arbeitsplatz. Sport nach der Arbeit und kleine Einheiten in Arbeitspausen sind für den Kreislauf eine immense Hilfe.

Lichtverhältnisse: Dabei geht es sowohl um die allgemeine Raumbeleuchtung, als auch z.B. um den Kontrast zwischen Monitor und Hintergrund. Strengt man seine Augen zu sehr an, führt das oft zu Kopfschmerzen. Wichtig ist eine gleichmässige, passende Arbeitsplatzbeleuchtung und eine augenschonende, gut strukturierte Bürogestaltung. Manchmal benötigt man aber auch einfach eine Brille, denn unscharfes Sehen führt fast immer zu Kopfschmerzen. Bei Verdacht ist es Zeit für einen Check beim Augenarzt.

Privater Stress: Lange andauernde private Konflikte mit dem Partner oder Freunden sind ebenfalls Stressoren, die in die Arbeit hineinspielen können. Der Verlust von Familienmitgliedern natürlich ebenso. Helfen klärende Gespräche nicht, ist es ein Zeichen von Mut und Selbstbewusstsein, sich professionelle Hilfe zu holen (Beratung etc.)

Unerkannte Erkrankung: Manchmal liegt die Ursache des Kopfwehs nicht bei der Arbeit oder in privatem Stress, sondern in einer bisher nicht erkannten Erkrankung. Besonders chronische Symptome sollte man zur eigenen Sicherheit mit dem Arzt des Vertrauens durchsprechen.

Was ist am besten gegen Kopfschmerzen am Arbeitsplatz?

Zunächst ist es nötig, dass man sich deutlich macht, welche möglichen Ursachen für Kopfschmerzen beim Job beeinflussbar sind und welche nicht. Manchmal gibt es z.B. in kleinen Betrieben oder bei Heimarbeitern nur einen, vielleicht nicht sonderlich guten Büroraum.

Nicht beeinflussbare Ursachen der Arbeits-Kopfschmerzen erkennen: Bei den nicht beeinflussbaren Ursachen ist eine harte Entscheidung notwendig: Erträgt man die belastenden Gründe und kann sie voraussichtlich in den anderen Bereichen kompensieren (Sport, Freizeitaktivität, Ernährung…) oder ist es richtig, sich der Situation nicht mehr auszusetzen?

Das wäre dann ein Wechsel des Arbeitsplatzes im Interesse der Gesundheit, aber natürlich mit finanziellem Risiko verbunden und ein mutiger Schritt.

Bei verständnisvollen Arbeitgebern mit vorhandenen Handlungsoptionen hilft nicht selten ein ehrliches Gespräch, um eine andere Tätigkeit in einem verbesserten Umfeld des Betriebes zu bekommen. Aber darauf besteht natürlich kein Anspruch.

Hilfe bei Spannungskopfschmerzen

Beeinflussbare Ursachen der ständigen Kopfschmerzen am Arbeitsplatz angehen:

Schaut man auf die beeinflussbaren Ursachen, dann ist es nun an der Zeit, tätig zu werden, für sich zu sorgen. Der Schritt vom Erkennen, Diskutieren bis zum Handeln ist nicht ohne Aufwand zu schaffen und fällt vielen Menschen nicht leicht. Aber er nötig, um den arbeitsbedingten Kopfschmerz loszuwerden.

Möglichkeiten, etwas zu ändern im Überblick:

Sport treiben, einen Gegenpol zur Arbeit mit wenig Bewegung setzen

Bewusste Freizeitaktivitäten, die Spass machen, um sich zu entspannen (Kino etc.)

Verbesserte und gesündere Ernährung (mehr Früchte)

Mehr Wasser/Säfte trinken

Überstunden reduzieren

Büro so weit wie möglich ergonomisch gestalten

Privaten Stress angehen (Beratung, Therapie)

Bekommt man genügend Schlaf? – lässt sich die Schlafsituation verbessern?

Sich einfach etwas gönnen

Falls möglich: Das Gespräch mit Kollegen und Vorgesetzten suchen

Sich privat abgrenzen, Zeit für sich haben, nicht immer verfügbar sein

Bewusst Pausen bei der Arbeit machen, zu Hause Ruhephasen einlegen

Fazit: Kopfschmerzen bei der Arbeit ernst nehmen und bewusst gegenwirken

Ständige Kopfschmerzen am Arbeitsplatz signalisieren Handlungsbedarf. Die Ursachen für die Schmerzen bei der Arbeit können in unterschiedlichen Feldern angesiedelt sein. Nach dem Erkennen und Besprechen ist es wichtig, Veränderungen einzuleiten, um gesund weiter arbeiten zu können und die Kopfschmerzen los zu werden.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


Verpacken Sie richtig.

Wer sich gute Kundenbeziehungen wegen defekt gelieferter Ware nicht verderben will, muss den Verpackungs- und Versandvorgang gründlich vorbereiten.

Egal ob kleiner Privatverkäufer oder professioneller Händler, wer Artikel online verkauft muss dafür sorgen, dass sie sicher beim Kunden ankommen. Ware, die auf dem Transportweg kaputt geht, verärgert den Kunden und ist mitunter sogar geschäftsschädigend. Das gilt nicht nur für zerbrechliche Produkte, auch Kleidung und vor allem Lebensmittel können zum Beispiel durch Nässeeinwirkung beschädigt werden.

Um unnötige Kosten für erneute Zustellung zu vermeiden, ist das richtige Verpacken enorm wichtig. Negative Kunden-Bewertungen ergeben sich oftmals nur aus der Tatsache, dass der gewünschte Artikel defekt geliefert wurde. Ein Aspekt, der sich bei gut überlegtem Versand durchaus vermeiden lässt.

1. Auswahl der passenden Umverpackung

Messen Sie zunächst aus, wie gross Ihr Versandgut ist, um den passenden Karton zu finden. Gehen Sie dabei nicht zu spärlich vor, denn es muss noch Raum für Füllmaterial bleiben. Der Karton muss, wie oben bereits erwähnt, aus stabiler Kartonage (zweiwellige Pappe) sein. Das entspricht einer robusten Qualität, die dem nach DIN Norm festgelegten Durchstosswiderstand standhält.

2. Hohlräume ausfüllen

Nur selten passt eine Ware auf den Millimeter genau in den Karton. Das ist auch gar nicht gut, denn beim Transport wird das Paket mit Sicherheit einige Male unsanft behandelt. Einen Wurf aus etwa 80 cm Höhe muss es unbeschadet überstehen können. Läge die Ware also genau am Kartonagenrand, sind Beschädigungen vor allem an den Ecken und Kanten vorprogrammiert.

Hohlräume werden deshalb mit entsprechendem Füllmaterial ausgefüllt. Luftpolsterfolie, Verpackungs-Chips oder Holzwolle sind dafür bestens geeignet und dank ihres geringen Eigengewichts von nur wenigen Gramm, kein zusätzlicher Kostenfaktor wenn es um das Porto geht.

3. Paket richtig verschliessen

Ist alles stosssicher eingepackt, kann das Paket verschlossen werden. Verzichten Sie auf Paketschnur, da diese sich beim Transport verheddern kann und im schlimmsten Fall aufreisst. Optimal ist gut haftendes Klebeband, das über die offenen Seiten des Kartons geklebt wird. Kleiner Tipp: mit einem Klebebandabroller geht es schneller und einfacher. Achten Sie auch hier auf Qualität, denn je schwerer das Paket, desto stabiler muss das Klebeband sein.

Kleine Klebebandkunde:
  • PP-Packband – für leichte bis mittelschwere Pakete, reissfest, nicht Kälte- und Hitzebeständig
  • PVC-Packband – widerstandsfähig, besonders reissfest, für schwere Pakete optimal geeignet

4. Gut lesbare Versandetiketten erstellen

Handgeschriebene Adressetiketten sind ein NoGo für jeden Händler und machen auch mehr Mühe, als das sie Nutzen bringen. Drucken Sie die Adressen auf die passenden Etiketten auf.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


Mach mal Pause.

Ein hohes Konzentrationsniveau lässt sich meist nur für einen bestimmten Zeitraum aufrecht erhalten. In der Regel sind das rund 90 Minuten am Stück. Danach brauchen die grauen Zellen eine Pause.

Nebst den Freizeit-Beschäftigungen und den Energiequellen am Wochenende sind weitere Vorkehrungen für einen effizienten Arbeitsalltag von Relevanz:

1. Schlafen Sie ausreichend

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Für einen optimalen, konzentrations-trächtigen Arbeitsalltag liegt der durchschnittlich benötigte Schlaf bei gut 7 Stunden.

Haben Sie am Mittag ein Leistungstief erreicht? Sofern es die Geschäftsräumlichkeiten zulassen, so empfiehlt sich ein kurzes Power Napping. Sie meinen, dann sind Sie danach erst recht müde? Nein, denn die richtige  Power Napping Dauer macht den Unterschied! Wichtig ist, dass man nicht in eine Tiefschlafphase rutscht. Dafür nehmen Sie am besten einen Wecker zur Hand, welcher Sie nach 10-20 Minuten aus dem Reich der Träume holt. Mit der Zeit wachen erfahrene Power-Napper sogar ganz von alleine auf und können auf den Wecker verzichten.

2. Trinken Sie regelmässig

Wir alle wissen, dass unser Körper genügend Flüssigkeit braucht. Damit Sie keinen Konzentrationsmangel erleiden, empfiehlt es sich, regelmässig Wasser, Tee und  zwischendurch einen Kaffee zu trinken. Am besten stellen Sie bereits am Morgen prophylaktisch einen Glaskrug, gefüllt mit 2 l Wasser, auf den Bürotisch. Wünschen Sie zwischendurch eine Abwechslung? Dann fügen Sie dem Wasser einfach einen Zitronenschnitz oder ein Pfefferminz-Blatt bei. Übrigens: ein Wasser angereichert mit einem Rosmarin-Zweig schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch toll aus.

3. Gönnen Sie sich eine Pause

Eine Pause und zwischendurch Ablenkung von der Arbeit tut jedem gut. Sei es, den  Austausch mit Kollegen zu pflegen  oder einfach  in Ruhe seinen Kaffee zu geniessen – und dies am besten ohne Handy. Diese kurzen Auszeiten geben wieder Kraft und Energie, um wieder mit voller Elan den Tätigkeiten nachzugehen. Entscheidend ist es, die Pause bewusst als solche wahrzunehmen und die Gedanken an die noch zu erledigenden Arbeiten bei Seite zu schieben.

4. Ab ins Freie

Lässt das Wetter es zu, so ist ein Spaziergang an der frischen Luft geradezu ideal. Denn Bewegung und ausreichend Sauerstoff sorgen für einen klaren Kopf und bringen schon bei 15 Minuten einen hohen Erholungseffekt. Dank der Sauerstoff-Zufuhr und der körperlichen Bewegung wird die Hirntätigkeit angeregt, wodurch die Konzentrationsfähigkeit und die Reaktionszeiten erhöht werden.

Übrigens: Reflexe wie tiefes Durchatmen und Seufzen sorgen für einen Stressabbau und erhöht die Gehirnleistung.

5. Ernährung in der Mittagpause

Im hektischen Arbeitsalltag werden öfters die Regeln des gesunden Essens missachtet. Dabei ist gesund essen im Büro wichtig, um Körper und Geist im Arbeitsalltag mit Power zu versorgen. Eine ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz und fettarme, leichte Mittagsessen sind wichtig, um die Leistungskurve zu halten.

Ein weiterer Tipp: Jeden Tag Obst mit ins Büro nehmen – und geniessen. Oder vielleicht stellt Ihr Arbeitgeber ohnehin jede Woche eine Früchtebox für die Mitarbeitenden bereit.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


17 Tricks fürs Feelgood im Büro - So macht die Arbeit wieder gute Laune

Ab jetzt beginnt der Ernst des Lebens: Was Schulabgängern gern als Lebensweisheit mitgegeben wird, leben viele Arbeitnehmer im täglichen Berufsalltag tatsächlich aus. Spiel und Spass gibt es maximal am Wochenende - am Arbeitsplatz gilt es, Aufgaben ernst zu nehmen und sich nicht ablenken zu lassen.

Dabei gäbe es genug gute Gründe, auch im Büro öfter mal vom Arbeits- in den Spassmodus zu schalten und die Stechuhr einen guten Mann sein zu lassen: Wer Freude an seiner Tätigkeit hat und mit Spass an neue Aufgaben herangeht, ist nicht nur motivierter, sondern hat langfristig auch dauerhafter Erfolg und ist damit auch produktiver im Job.

Was zählt, ist die innere Einstellung: Sitzt ein griesgrämiger Beamter an den Schaltstellen des eigenen Erlebens und zählt die Stunden bis zur Pension? Oder tanzt ein lebenshungriger Geist durch den Alltag und ist immer bereit, Neues auszuprobieren und dazuzulernen? Wer seine innere Einstellung immer wieder überprüft und ins Positive nachjustiert, hat nicht nur wieder mehr Spass am Job, sondern geht auch insgesamt leichter durchs Leben.

 

Mit diesen 17 Tipps kommt endlich wieder gute Stimmung an den Arbeitsplatz – gute Laune inklusive!

1. Leben heisst Lernen

Nur weil Sie einen Beruf haben, der Ihrer Ausbildung entspricht, bedeutet das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ob externe Weiterbildungen oder die Möglichkeit, im Unternehmen selbst dazuzulernen: Wer lernt, bleibt geistig fit, zeigt Interesse an seinem beruflichen Fortkommen und ist automatisch fröhlicher, wenn das Gehirn ständig neue Inputs und Stimuli erhält.

2. Wissen weitergeben

Geben ist seliger als Nehmen, heisst es oft. Das gilt auch und besonders im Berufsleben: Wer eifersüchtig auf seinem Wissen hockt, macht sich selbst und andere unglücklich und schadet im schlimmsten Fall sogar dem Unternehmen. Besser: Anbieten, das eigene Wissen zu teilen, weiterzugeben und im Dialog mit Kollegen zu erweitern. Das schafft nicht nur die Zufriedenheit, Experte auf seinem Fachgebiet zu sein, sondern auch die Befriedigung, nützlich und gebraucht zu sein.

3. Gönnen Sie sich auch mal eine Pause

Ohne Unterbrechung eine Aufgabe nach der nächsten abzuarbeiten, macht müde, unkonzentriert und anfällig für Fehler. Arbeitsmediziner raten zu fünf Minuten Pause nach jeder 50 Minuten-Einheit, aber es reicht auch schon, zwischendurch mal aufzustehen, sich zu strecken oder mit den Kollegen eine Tasse Kaffee zu trinken. Der soziale Austausch fördert zusätzlich die positiven Gefühle – und man kehrt erfrischt und mit neuer Energie an den Arbeitsplatz zurück.

4. Arbeit ist Arbeit, und Schnaps ist Schnaps

Nach Feierabend weiterhin am Smartphone, Laptop und Tablet erreichbar zu sein, schafft Stress – und verhindert das komplette Abschalten, Runterkommen und Ausrasten. Ein Burnout durch zu viel Arbeit, kann Ihrem Körper erheblichen Schaden zufügen. Wenn die Bürotür hinter Ihnen zufällt, sollten Sie daher die Mühen des Arbeitstages genau dort lassen, wo sie hingehören: Im Büro, an Ihrem Arbeitsplatz. Und nicht im Schlafzimmer, auf der Wohnzimmercouch oder gar am Esstisch beim gemütlichen Beisammensein mit der Familie.

5. Belohnen Sie sich

Ein schwieriges Projekt ist geschafft, ein wertvoller Kunde an Land gezogen? Gratulieren Sie sich – und nehmen Sie sich Zeit, Ihren ganz persönlichen Erfolg zu feiern. Ob mit Kollegen, Freunden oder der Familie, gönnen Sie sich die Zeit, auf Geschafftes stolz zu sein und sich kurz, aber doch auf Ihren Lorbeeren auszuruhen. Danach geht es umso motivierter wieder ans Werk.

6. Dankbarkeit zeigen

Es ist das Wort der Stunde: Dankbarkeit wird in zahlreichen Weltreligionen gelehrt, kann angeblich positive Emotionen stimulieren und sogar die psychische Gesundheit eines Menschen verbessern. Wer sich laufend ärgert und beschwert, hängt sich im wahrsten Sinn des Wortes einen Mühlstein um den Hals, mit dem es sich nur schwer leben lässt. Wer hingegen dankbar ist für die Dinge, die ihm das Leben bietet, steigert seine positive Einstellung – und sieht auch in Zukunft schneller das Gute im Leben und in den Menschen.

7. Tun Sie Gutes

Ob Sie Ihrer Kollegin zur Beförderung gratulieren, Ihren Kollegen im Auto zur Arbeit mitnehmen oder Ihr Mittagessen mit jemandem teilen: Wer Gutes tut, bekommt automatisch gute Laune. Nicht nur verbessern diese kleinen Handlungen die Laune der Kollegen rund um einen herum, die positive Einstellung strahlt auch auf einen selbst zurück und lässt kleinere Sorgen und Mühsale vergessen. Plus: Sie sind auf jeden Fall im Rennen für die Wahl des beliebtesten Kollegen des Monats!

8. Nehmen Sie am Büroleben teil

Ob in Meetings, in der Kaffeeküche oder beim gemeinsamen Mittagessen: Wer sich ständig in seine Privatzone zurückzieht, fühlt sich irgendwann abgekapselt und frustriert. Auch wenn es einen Schritt aus der persönlichen Wohlfühlzone bedeutet: Gehen Sie auf Ihre Kollegen zu, bieten Sie Ihre Hilfe – oder einen Kaffee – an und bauen Sie so wertvolle Beziehungen zu jenen Menschen auf, die Sie tagsüber im Lauf der Arbeitswoche vermutlich öfter und länger sehen als Freunde, Ehepartner oder eigene Kinder.

9. Gehen Sie zum After-Work

Nach der Arbeit direkt nach Hause, noch schnell essen und dann vor dem Fernseher einschlafen? Verlockend, aber nicht zielführend, um die Stimmung zu heben. Oft ist es sinnvoller, zwischen Job und Couch eine aktive Phase einzuschieben: Ob beim Sport, einem Drink mit Kollegen oder einer Runde mit dem Hund um den Block, die Aktivität verscheucht Arbeitsgedanken, lässt Ruhe einkehren und hebt die Stimmung.

10. Machen Sie es sich schön

Blumen, Fotos, Ansichtskarten oder motivierende Sprüche: Wer seinen Arbeitsplatz nach seinem ganz persönlichen Geschmack einrichten kann, hat viel mehr Freude damit als an einem anonymen Schreibtisch. Sogar kleine Dinge wie der eigene Kaffeebecher oder eine Topfpflanze, um die man sich morgens kümmert, können für gute Stimmung sorgen – und die eigene Laune deutlich verbessern.

11. Melden Sie sich freiwillig

Anstatt Aufgaben zugeteilt zu bekommen, an denen Sie vielleicht gar keine Freude haben, melden Sie sich doch mal proaktiv für ein Projekt. Damit haben Sie mehr Kontrolle über Ihre Aufgaben, können selbstständig für sich arbeiten und zeigen Chef und Kollegen gleichzeitig, dass Sie ein engagierter und kompetenter Mitarbeiter sind. Und wer weiss? Wenn Sie Ihre Sache gut machen, sorgt das nicht nur für eine positive Atmosphäre, sondern kann Ihnen sogar eine Gehaltserhöhung oder ein neues, spannendes Projekt einbringen.

12. Basteln Sie sich Ihren Traumjob

Job Crafting nennen Fachleute die Methode, den eigenen Job nach vorhandenen Wünschen und Bedürfnissen umzubauen. Wer vorhandenen Spielraum nutzt, um seinen eigenen Arbeitsplatz aktiv zu gestalten, fühlt sich nicht länger hilflos den Gegebenheiten ausgeliefert, sondern bekommt neue Motivation – und automatisch gute Laune.

13. Setzen Sie sich realistische Ziele

Statt nach dem Mond zu greifen, überlegen Sie sich für sich selbst Projektziele, die realistisch, durchführbar und messbar sind. SMARTe Ziele nennen das Arbeitscoaches: Spezifisch, motivierend, erreichbar, realistisch und terminiert.

14. Immer mit der Ruhe

Wer zig Aufgaben auf einmal zu erledigen versucht, verzettelt sich, macht Fehler und ist irgendwann frustriert. Besser ist es, sich auf eine Sache auf einmal zu konzentrieren – und diese mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt zu erledigen. Das macht die Arbeit leichter – und sorgt für gute Stimmung.

15. Machen Sie sich keine Vorwürfe

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Besonders im Arbeitsleben ist es unvermeidlich, dass Fehler passieren. Statt nächtelang darüber zu grübeln ist es sinnvoller, sich ehrlich und offen den eigenen Unzulänglichkeiten zu stellen – und sich zu überlegen, was es in Zukunft braucht, damit solche Dinge nicht noch einmal passieren.

16. Tun Sie, was Ihnen Spass macht

Am leichtesten fällt eine positive Einstellung in einem Job, der gut zu den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen passt – und auch der inneren Berufung entspricht. Natürlich sind nicht immer alle Aspekte im Arbeitsalltag von Glücksmomenten erfüllt, aber wenn die guten Momente die schlechten überwiegen, können Sie sicher sein, im richtigen Job zu sein – und damit den ersten Schritt Richtung positive Einstellung getan zu haben.

17. Bitte lächeln!

Auch wenn Ihnen überhaupt nicht danach ist: Lächeln Sie. Dem Hirn suggerieren nach oben gezogene Mundwinkel, dass Sie guter Laune sind – es reagiert entsprechend und schaltet von selbst in den feelgood-Modus. Ihnen ist in Ihrem Job überhaupt nicht mehr zum Lachen? Dann ist es Zeit für neue Herausforderungen. Hier finden Sie Ihren Traumjob – und garantiert Ihre gute Laune wieder.

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


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Diskretion ist Ehrensache

Auch bei der Aktenvernichtung ist der Datenschutz wichtig! Im digitalen Zeitalter verlieren viele Menschen immer wieder die Bedeutung von Printmedien aus dem Blick.

Heute werden viele Informationen nicht mehr auf Papier gebracht, ausgedruckt und in einem Ordner abgelegt. Die sorgfältige Archivierung und die Vernichtung allfälliger vertraulicher Daten ein wichtiges und aktuelles Thema. Auch mündliche Informationen sind oft vertraulich. Achten Sie darauf, wem und wie Sie vertrauliche Informationen weitergegeben.

Kommunizieren per E-Mail

Wir schreiben heute oft per E-Mail. Beachten Sie dabei stets ob Sie die richtigen Adressen angewählt haben und ob sie korrekt geschrieben sind. Lesen Sie das Mail gut durch und versenden sie es erst danach. Überlegen Sie sich gut, welche Personen Sie ins cc integrieren. 

Schriftliche Kommunikation

Allzu oft werden Unterlagen ausgedruckt, gelesen, korrigiert und nochmals ausgedruckt. Gerade in Grossraumbüros liegen diese Unterlagen beim Drucker an einem zentralen Ort und warten oft Stunden oder Tage bis sie abgeholt werden. In dieser Zeit können andere Mitarbeitende die Dokumente lesen oder sogar an sich nehmen.  Personen die oft vertrauliche Unterlagen ausdrucken müssen, schaffen sich am besten einen kleinen Drucker an den sie neben dem Arbeitsplatz plazieren.

Persönliche Gespräche

Überlegen Sie stets, welche Inhalte Sie an Sitzungen weitergeben und bei welchen Themen Sie besser nur in engem Rahmen kommunizieren.

Nicht auf fremden Pulten wühlen

Oft liegen vertrauliche Dokumente auf einem Pult während der Abwesenheit eines Mitarbeitenden. Es ist Ehrensache, dass Sie nicht auf fremden Pulten wühlen. Ebenfalls ist es Ihre Pflicht dafür zu sorgen, dass vertrauliche Dokumente professionell weitergeleitet und aufbewahrt werden.

Klatsch und Tratsch am Kaffeeautomaten

Geben Sie keine vertraulichen Informationen beim Mittagstisch oder an der Kaffeebar weiter. Überlegen Sie gut, wer mithören könnte. Über Kollegen und den Chef zu lästern ist ebenfalls nicht empfehlenswert und löst keine Probleme.

Akten vernichten

Akten professionell zu vernichten mit einem Aktenvernichter ist in vielen Fällen eine Pflicht. Informieren Sie sich, wann und wie Sie Akten aufbewahren müssen und wie lange. Viele Dokumente eignen sich nicht dazu im Altpapier zu entsorgen. Werfen Sie vertrauliche Unterlagen auch niemals in den Papierkorb.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Susanne Abplanalp, Knigge-Trainerin und Referentin


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Sagt man noch „Gesundheit“?

Jetzt ist es wieder soweit! Rundherum wird genossen – meistens laut und überraschend! Dies wirft die Frage auf, ob man noch „Gesundheit“ wünscht und wie oft am Tag.

Vorallem von Heuschnupfen Geplagte niesen oft 10 bis 20 mal pro Tag. In Grossraumbüros oder an Sitzungen kann dies schon einmal für alle Beteiligten lästig werden.

"Gesundheit"

Gemäss Empfehlung des Deutschen Knigge-Rates sagt man nicht mehr „Gesundheit“. Man entschuldigt sich auch nicht. Körpergeräusche werden ganz einfach ignoriert und nicht kommentiert. Der Brauch „Gesundheit“ zu wünschen kommt aus früheren Zeiten als die Pest herrschte.

Ein Niesen war das erste Zeichen, dass jemand die Pest kriegt. Das Gegenüber hat also „Gesundheit“ gewünscht und damit gemeint und gehofft, dass der Andere nicht von der Pest heimgesucht wird. Die niesende Person hat daraufhin „gleichfalls“ erwidert. Was soviel bedeutete, wie „hoffentlich kriegst auch du nicht die Pest“. Dieser Brauch ist im östlichen Landesteil der Schweiz teilweise immer noch üblich.

Empfehlenswert ist, wenn Sie im Gespräch im kleinen Kreis immer noch „Gesundheit“ wünschen. Es handelt sich um einen schönen Brauch und Knigge Unwissende könnten Ihr Schweigen als Unfreundlichkeit interpretieren.

Heuschnupfen

Vom Heuschnupfen betroffene Person informieren ihr Umfeld, dass sie von dieser Krankheit betroffen sind und entschuldigen sich für allfällige weitere Störungen. Ihr Umfeld ist danach beruhigt und muss sich vor einer Ansteckung nicht fürchten. Ein Niesen verursacht immer ein wenig Angst im Umfeld. Man will schliesslich nicht angesteckt werden. Daher kann Ihre Aussage Ihr Umfeld beruhigen. Trotzdem halten Sie sich beim Niesen nicht beide Hände vor den Mund sondern versuchen Sie in ein frisches Taschentuch oder in die linke Hand zu niesen. Drehen Sie sich dabei vom Gegenüber ab. Praktisch, wenn irgendwo in der Nähe eine Kleenex Box bereit steht.

Immer mehr Firmen setzen auch auf Klimageräte, welche für frische Luft sorgen und teilweise sogar mit Pollenfilter ausgerüstet sind. Raumerfrischer und Klimageräte sorgen für frische und angenehme Luft im Grossraumbüro. Die Konzentration der Mitarbeitenden und somit die Arbeitsqualität kann dank dieser nützlichen Geräte ebenfalls gefördert werden.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Susanne Abplanalp, Knigge-Trainerin und Referentin


E-Mail-Knigge: TIPPS zum Informationsaustausch

Die E-Mail-Kommunikation erleichtert den Informationsaustausch. Doch nicht immer erzielen wir über die elektronische Kommunikation unser gewünschtes Ziel. Oft entstehen sogar Missverständnisse und Konflikte.

Verwenden Sie immer eine höfliche und korrekte Anrede. Beim ersten Kontakt ist ein «Sehr geehrte Frau Meier» oder «Sehr geehrter Herr Pfister» angebracht. Später können Sie «Grüezi Frau Meier» oder «Guten Tag Herr Pfister» verwenden, wenn Sie mit dem Empfänger per Sie sind. Ein «Hallo» ist tabu, solange man per Sie ist. Sind Sie jedoch mit dem Empfänger per Du, schreiben Sie natürlich «Hallo Corina» oder «Hoi Heinz».

Richten Sie Ihre Signatur in der Grundeinstellung Ihres E-Mails ein. So hat der
Empfänger Ihre komplette Adresse inklusive Telefonnummern und kann Sie ohne
grosse Mühe auch telefonisch erreichen.

Der Kunde bestimmt den Stil. Wechselt er von sich aus vom «Sehr geehrte»
auf «Grüezi», dann dürfen Sie sich gerne seinen Grussgepflogenheiten
anpassen.

«Liebe» oder «Lieber» als Anrede wird grundsätzlich in der Geschäftskorrespondenz nicht verwendet, ausser man ist per Du oder kennt sich bereits länger oder gut. Falls Sie den Namen nicht wissen, ist ein «Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr» zu empfehlen. Anders als mit dem üblichen «Sehr geehrte Damen und Herren» sprechen Sie auch den unbekannten Empfänger in der Einzahl an. Diese Anrede ist persönlicher und verringert die Distanz zum Empfänger. Natürlich dürfen Sie auch «Geschätztes Team» schreiben. Besser jedoch ist die Anrede mit Namen. Es lohnt sich, die Namen im Vorfeld schon in Erfahrung zu bringen.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


E-Mail Knigge: TIPPS zur Kommunikation

Behandeln Sie E-Mails, zumindest inhaltlich, wie echte Briefe. Die Art und Weise, wie Sie schreiben, verrät viel über Ihre Persönlichkeit. Denken Sie beim Verfassen Ihrer Nachrichten daran.

Keine Abkürzungen, Icons und Grossbuchstaben

Investieren Sie in diese Sekunden, die Sie für ein paar zusätzliche Buchstaben mehr brauchen. Vermeiden Sie Strichpunkt-Klammer-Lächeln und andere Emoticons. Sie wirken unprofessionell. Schreiben Sie so, dass Ihre Zeilen auch ohne Emoticons richtig gelesen und verstanden werden können. Verwenden Sie zudem keine GROSS-BUCHSTABEN für ganze Wörter oder Sätze. Das ist, als ob Sie in den Computer schreien würden – genau so kommt die Botschaft beim Empfänger an.

Vorsicht mit Humor und Ironie

Natürlich dürfen Sie Ihren Kollegen mal aufheitern, solange dieser nicht im Stress ist und Sie nicht den Eindruck erwecken, Sie hätten nichts zu tun. Doch Humor ist Geschmackssache und Ironie funktioniert nur unter Leuten, die sich gut verstehen. Setzen Sie beide Mittel zurückhaltend ein und unterlassen Sie Witze auf Kosten anderer, denn Ihr E-Mail könnte an Ihren Vorgesetzten weitergeleitet werden. Spätestens dann ist fertig lustig.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


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Praktische Helferlein

Im Betrieb ist der Arbeitsplatz einer der wichtigsten Wohlfühlfaktoren der Mitarbeiter. Den Arbeitsplatz sauber und seinen Wünschen entsprechend einzurichten bringt mehr Vorteile als man denkt.

Die Welt des Produkt- und Möbeldesigns ist glücklicherweise weniger stark von modischen Launen geprägt als die der Kleidung. Das erkennt man schon daran, dass diese Branche nur einmal pro Jahr statt alle paar Monate zum Gipfeltreffen bittet – dieses findet jeweils im Frühjahr in Mailand statt. Und mehr als in der Mode geht es dann um Klassiker und Neuauflagen bewährter Standards.  Dabei werden Ideen verfeinert und den Bedürfnissen der Zeit angepasst. Schliesslich will sich, wer sich einrichtet, dies nicht alle paar Monate von neuem tun. Ähnlich verhält es sich mit der Ausstattung des Büros. 

Es gab zwar Ende des letzten Jahrhunderts eine Zeit, da dachte man, dass auch die Arbeitswelt lustig, bunt, flippig und frech ausstaffiert werden müsste, doch hat sich diese Laune des Zeitgeists als Irrweg erwiesen. Die Swatch von damals trägt ja auch keiner mehr, der ganze kurlige Krempel ist längst im Brockenhaus gelandet. Stattdessen geht es auch im Büro um bleibende Werte. Um Dinge von praktischem Nutzen und dauerhafter Qualität. Solche Sachen sind manchmal etwas teurer – das ist bei einem Locher, Tacker, Füllfederhalter oder einer Ablage nicht anders wie bei guten Stühlen, Tischen und Leuchten –, doch macht sich ihre solide Machart langfristig durch eine lange Nutzbarkeit bezahlt.

Ein Produkt, das den Maximen der Funktionalität und intuitiven Nutzung folgt, wird über kurz oder lang von selbst zum Bestseller – und oft auch zum Klassiker. Meist gibt es diese Entwürfe seit vielen Jahren in praktisch unveränderter Form. Das betrifft Möbel genauso wie die anderen praktischen Helferlein, die am Arbeitsplatz zum Einsatz kommen. Geschmack zeigt sich auch im Büro: Ein schneller Blick auf den Schreibtisch offenbart dem Kenner, ob ein Mitarbeiter auch wirklich ein Mensch mit Geschmack ist oder nur vorgibt, ein Connaisseur zu sein. 

Deshalb gilt fürs Büro mehr noch als die Privaträume: Lieber einmal gut einkaufen statt zweimal billig. Letztlich stellt ein gutes, praktisches und langlebiges Produkt nicht nur eine Investition dar, sondern auch einen bleibenden Wert. Man erfreut sich täglich daran. Und eines Tages wird es vielleicht sogar ein gesuchtes Stück Kulturgut.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Bunter Bürosalat

Grün wirkt beruhigend, rot stimulierend. Soll man also das Büro umstreichen, um mit Farbe die Produktivität zu erhöhen?

Die meisten Büros und Büroartikel sind grau, weiss oder beige. Hauptsache, neutral. Das sieht nicht besonders inspirierend aus, aber man macht’s allen recht. Oder auch niemandem. Denn dazu, wie Farben unser Empfinden und damit auch unsere Produktivität beeinflussen, gibt es eine Vielzahl von Büchern, Forschung und sogar entsprechende Studiengänge. Ich habe das lange für Hokuspokus gehalten, wie rechts drehendes Wasser. Doch wer die Ratgeber studiert, den beschleicht dann doch der Verdacht, dass Farbe wirkt. Nur bloss wie genau, bleibt oft schleierhaft. Und auch sehr persönlich. Es muss auch vermutet werden, dass die Wirkung von Farbe mit ihrer Intensität zu tun hat. Starke Farben wirken anders als blasse. 

Das sind die Fakten: Farben sind individuelle Empfindungen und werden dort verarbeitet, wo auch die Gefühle andocken, im Hypothalamus, der unseren Hormonhaushalt mit reguliert. Forscher gehen davon aus, dass Farben dort ganz unterschiedliche Dinge auslösen. Rot kann körperlich stimulierend sein, blau die geistige Aktivität anregen, gelb zahlt aufs Selbstvertrauen sowie die gute Laune ein und grün balanciert das alles sauber aus. Ohne grün geht’s also nicht. 

Wir machen uns also ans Umstreichen des Büros! Nur wie? Blau macht produktiv – sagt man. Doch Vorsicht: blau alleine wirkt auch unterkühlt. Besser wäre es, blau mit einem Kontrast zu versehen, etwa orange. Denn blau alleine kann auch zu allzu rationalen Entscheidungen führen. Für kreative Jobs ist Gelb deutlich besser. Für Berufe, in denen auch körperlicher Einsatz gefragt ist, tut zudem Rot gute Dienste. Dafür drehen Mitarbeiter, die körperlich schuften, an einem grünen Arbeitsplatz durch, weil die mässigende Farbe mit ihrem Tatendrang kollidiert. 

Das ideale Büro wäre also wie ein Regenbogen angemalt. Alle wären ein bisschen stimuliert, aber auch ein bisschen abgelenkt. Allerdings: Plus und minus ergibt in der Summe doch null? Vielleicht kann man die Farbtöpfe also doch im Keller lassen? Vielleicht ist alles also doch Hokuspokus?

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Lust auf Alternativ?

Ich bin vorsichtig skeptisch, was das Wirken der Ergonomie-Prediger betrifft. Nicht, dass ich ihr Tun geringschätzen möchte, im Gegenteil: Es sind oft sehr mutige Ideen dabei. Man denke nur mal daran, was nicht schon alles entwickelt wurde, um das Sitzen, Tippen, Schneiden, Sortieren oder Gehen zu verbessern.

Erinnert sich jemand an diese Schuhe mit „runden“ Sohlen? Man ging seltsam wippend auf diesen klobigen Tretern, und wenn man stillstand, kippte man ständig vornüber oder nach hinten. Es wurde argumentiert, das permanente Gegensteuern wider die Schwerkraft stärke die Muskulatur. Und nun? Worauf gehen die Menschen tatsächlich? Auf Sneakers. Zwar auch bequem, aber meist ganz und gar nicht ergonomisch.

Dann war da dieses schlaufenförmige Sitzgestell, das nur noch vage an einen Stuhl erinnerte, auf dem man stark vornüber geneigt sass und sich auf den Knien abstützte. Es schaukelte auch stets hin und her. Später kam noch der Sitzball dazu, der die Knie weniger belastete. Und nun, 25 Jahre später nach diesen „Revolutionen“? Die Leute sitzen nach wie vor meist auf konventionellen Stühlen, die „gesunden“ Neuerfindungen stehen inzwischen im Brockenhaus. 

Ähnlich geht’s einer Computertastatur aus den frühen neunziger Jahren, welche die Tastatur neu in zwei schräg zueinander stehende Blöcke ordnete. Kein Mensch konnte darauf schreiben, man musste alles von Grund auf neu lernen. Aber vielleicht wäre es für die Handgelenke schon „gesund“ gewesen.

Nicht, dass ich aber ohne Hoffnung für diese Art von Pionier-Produkten wäre. Vielleicht waren einige davon einfach zu früh auf dem Markt und die Menschen noch nicht reif dafür. Wohl waren manche der erwähnten Ideen auch zu radikal. Doch der Zeitgeist spielt der Ergonomie-Branche in die Hände. Denn erstens grassiert der Hipsterismus – Menschen, die diesem Lifestyle folgen, kaufen grundsätzlich bio, alternativ und ein bisschen schräg. Es sind inzwischen sehr viele, sie tragen sogar schon Heiland-Sandalen. Vielleicht ein ideales Marktumfeld für bizarre Sitzmöbel? 

Zweitens wird unsere Gesellschaft älter. Die Menschen arbeiten länger, sie sind fitter. Und sie wollen ihre Geschmeidigkeit wahren. Das tut man, indem man moderat gesundheitsoptimierende Alternativen wählt. Vielleicht kommen der Wackel-Schuh und der Schaukel-Stuhl also demnächst doch noch in Mode?

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Sich an das Grauen herantasten

Vorbei sind die Zeiten von Hammer und Sichel, und zwar nicht nur politisch: Die meisten von uns sind heute als "Schreibtischtäter" beschäftigt, und das wichtigste Werkzeug ist die Computertastatur.

Man gibt Dinge ein - Zahlen, Buchstaben, Berichte, Rapporte. Ich nenne auch meinen Beruf, das journalistische Schreiben, oft scherzhaft "Knöpfe drücken", weil es letztlich ja nichts anderes ist: Knöpfe, also Tasten, in einer bestimmten Reihenfolge drücken. Idealerweise gelingt mir das so gut, dass das Ergebnis auch anderen Spass macht.

Unser wichtigste Schnittstelle zwischen Kopf und Schreibtisch ist die Tastatur. Vermutlich macht man sich zur Funktionsweise dieses Werkzeugs gar keine Gedanken. Aber wer es mal tut, der kommt auf die Welt: Hochkomplizierte Sache! Es gibt neben den mechanischen Tasten auch kapazitive Kontakte, elektromechanische Kurzhubtasten, solche mit Kunststoffstössel und Silikonüberbau, Piezoschalter und natürlich immer mehr Touchscreens und virtuelle Tastaturen. Eigen ist allen nur, dass man sie anfassen muss. Und da beginnt der Horror bei näherer Betrachtung.

"Dreckiger als WC-Brillen" seien die meisten Computertastaturen, warnt das Gesundheitsmagazin "Puls" des Schweizer Fernsehens etwa. Tastaturen seien oft stärker mit Keimen verseucht als die schlimmsten öffentlichen Toiletten - "ernsthaft gesundheitsgefährdend"! Man liest von veritablen "Bakterien-Biotopen auf Keyboards" und zuckt vor Ekel zusammen ... "Man ist nie wirklich allein, wenn man vor dem Computer sitzt", warnt auch der "Spiegel". Igitt. Ich kann diese Zeile kaum mehr zu Ende schreiben.

Was tun? Na putzen, was sonst! Ein Touchscreen ist kein Problem, das kann man wohl bald sogar in den Geschirrspüler stellen. Was aber tun mit den klassischen Tastaturen? Einmal die Woche reinigen, liest man. Die Spalten zwischen den Tasten bearbeitet man erst einmal mit einem Staubsauger, muss dabei aber aufpassen, dass die Tasten auch fest sitzen, sonst fehlt nachher die Hälfte. Dann gibt es spezielle, antibakterielle Mittel, meistens Sprays. Beim Abwischen die Tastatur ausstecken, sonst sendet man womöglich jemandem eine E-Mail mit "asdfghjklö klzitu dfasdf erzwewf" und so weiter. Was zwar nicht gesundheits-, aber karrieregefährend sein kann.

Und wer jetzt das Gefühl hat unbedingt seinen Arbeitsplatz putzen zu müssen:
>> Hier geht es zu den Reinigungsmitteln für den Arbeitsplatz
>> Hier zu neuen Tastaturen und Mäusen

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Aufräumen statt sparen!

Diese Bürokolumne, die nun in ihr zweites Jahr geht, kommt nicht ohne Leitmotiv aus. Dieses wird mir von der Firma Schoch jeweils mit einigem Vorlauf mitgeteilt, auf dass der Funke der Inspiration rechtzeitig in die Tastatur springe. "Sparen" lautete nun das irgendwie dröge Motto für den Auftakt des Jahres 2016.

Zum Januar mag das sicher passen, aber: Man denkt auch sofort an Negativschlagzeilen aus den Wirtschaftsspalten. Rationalisieren, rationieren, radieren, raspeln – man sieht vor dem geistigen Auge die Späne fliegen und Köpfe rollen. Man hört das harte Klicken der baren Münze, die zwei mal umgedreht wird. Mit Stil und Eleganz hat die brutal-ökonomische Realität des Sparens, leider wenig zu tun. 

Doch es gibt auch eine andere Art von Sparen – eine, die nicht versucht, die billigste Ressource zu finden und den letzten Saft aus der (menschlichen) Zitrone zu pressen, sondern eine, die bestrebt ist, vorhandene Mittel besser zu nutzen und unnötige Verschwendung  zu minimieren. Diese Art des Sparens, die nicht auf dem Buckel von Mitarbeitern oder Kunden geschieht, ist eine zeitgeistige Notwendigkeit, ja ein Gebot unserer Zeit. Natürlich geht es in erster Linie um den bewussten Umgang mit Energie – das betrifft vor allem Heizungen und Licht. Sowie um Geräte, die sinnlos auf Standby laufen. Tipps hierzu – man nennt es auch Nachhaltigkeit – sind leicht im Internet zu finden. 

So neu ist das Sparen im Sinne der Ressourcenschonung aber gar nicht. Ich erinnere mich etwa sehr gerne an meine Kindertage, als wir auf der Rückseite von Vaters Büro-Altpapier zeichneten. Er hatte immer viel davon bereit liegen. Auf der einen Seite waren strenge Zahlenkolonnen und kryptische Fachbegriffe aus Offerten, auf der leeren Kehrseite entluden sich dann unsere kindlichen Fantasien, welche Mutter noch immer als gebündeltes Konvolut zuhause liegen hat. Warum also nicht auch heute für Memos, die intern sind, das Papier zwei mal nutzen? 

Den besten Spareffekt und die höchste Energieeffizienz überhaupt hat aber ein gutes Mass an Ordnung, sagen Büro-Fachleute. Untersuchungen an Arbeitsplätzen haben nämlich ergeben, dass zwischen 10 und 20 Prozent der Arbeitszeit für unnötige Prozesse verloren geht – dazu gehört das Suchen nach der richtigen Ablage, einem passenden Schreibgerät, Kuvert oder der richtigen Druckerpatrone. Man rechne: Das sind, aufs Jahr kumuliert etwa dreissig Tage, die man mit Wühlen in Schubladen und Schränken verbringt. Schon alleine deshalb würde ich sagen: Aufräumen ist die beste Sparmassnahme.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Temperaturstress

Jetzt kommt er wieder, der Winter - ausser Skiliftbetreibern und Berghotelliers freut sich wohl niemand so recht auf die halbjährlich wiederkehrende Kälte. Der Winter belastet nicht nur Natur und Bauwerke, sonder bedeutet für uns Flachland-Normalmenschen (sprich: Bürogummis) auch, dass wir uns Temperaturstress aussetzen.

Minus 10 Grad draussen, plus 22 Grad drinnen - solche Unterschiede müssen die Atemwege erst einmal verkraften. Hust, hust. Und kaum sitzt man an seinem Platz, geht das Gezanke mit den Kollegen los: Ist es im Büro nun zu heiss oder zu kalt? Es bilden sich Fraktionen, die bis tief in den Frühling das Klima vergiften.

Das Gekeife wäre nicht nötig. Ich lese bei der Recherche zu diesem Beitrag mit zufriedenem Staunen, dass es genau vorgeschriebene Richtwerte für das ideale Büroklima gibt. Das Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) hat sie im zweiseitigen Merkblatt "Arbeit und Gesundheit" aus dem Jahre 2012 festgehalten. Demnach beträgt die empfohlene Temperatur "für Büroarbeitsplätze mit mehrheitlich sitzender, geistiger Tätigkeit" im Winter 21 bis 23 Grad. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt derweil bei etwa 30 bis 50 Prozent. Der Luftzug sollte nicht mehr als 0.1m/sec betragen.

Keine Fragen mehr? Sehr gut. Zum Glück gibt's Vater Staat, der auch in solch kniffligen Dingen milde als Schiedsrichter waltet. Und zum Glück leben wir in der Schweiz, denn nördlich des Rheins ist es erheblich komplizierter. Der "ASR A3.5", ermittelt vom Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und nach §7 der Arbeitsstättenverordnung im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht (hust, hust), hält fest, dass es für sitzende Arbeit lediglich einer Temperatur von mindestens 20 Grad bedarf. Kein gutes Land für Gfrörlis!

Die Deutschen mögen's also kälter. Dafür aber umso präziser: "Die Messung erfolgt nach Erfordernis stündlich an Arbeitsplätzen für sitzende Tätigkeit in einer Höhe von 0,6 m und bei stehender Tätigkeit in einer Höhe von 1,1 m über dem Fussboden", liest man in der siebenseitigen Verordnung. Man stelle sich die Szene vor, das ganze Team mit Zollstock und Thermometer beim Suchen von Kältenestern!

Der Einfachheit des Merkblatts zu liebe also zurück in die Schweiz. Dort steht noch ein schöner, einfach Satz: "Das Wohlbefinden ist zusätzlich abhängig von der Person, der Tätigkeit, der Kleidung und der Jahreszeit." - aber ja! Die Kleidung! Meine Domäne. Darum zitiere ich aus meiner kleinen Stil-Bibel und sage: Mach es wie die Zwiebel. Schicht um Schicht gut angezogen, ist der Temperaturstress bald verzogen.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Können Sie es mit einem Goldfisch aufnehmen?

Die durchschnittliche Konzentrationsfähigkeit des modernen Multitasking-Menschen, so las ich kürzlich und erschrak, betrage heute nicht mehr die vor fünf Jahren gemessenen zwölf Sekunden, sondern nur noch acht.

So lange - oder so kurz!? - können "digital geborene" Menschen (Jahrgang 1990 und jünger) heute noch auf eine einzelne Sache fokussieren, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder anderswo hin schweift. Acht Sekunden. Das ist weniger als ein Goldfisch, las ich, der sich immerhin neun Sekunden lang konzentrieren kann.

Was kann man in acht Sekunden verarbeiten? Einen Happen von einem Sandwich. Zweieinhalb Sätze (die meisten lesen hier also bereits nicht mehr mit). Eine Kurznachricht mit dem Smartphone versenden. Aber Konversation mit Stil und Niveau? Nicht möglich. Ebenso wenig wie eine E-Mail mit etwas Charme. Es ist ein Alptraum. In acht Sekunden ist nichts Nettes mehr möglich, nur noch Nötiges.

Ich bin deshalb der Meinung, dass wir unseren Takt wieder bewusst tiefer schrauben sollten. Es dient allen, zuvorderst einem selbst. Das Resultat ist weniger Stress. Man sollte alltägliche Büro-Tätigkeiten nicht in Sekunden erledigen, sondern in Minuten. Fünf Minuten für eine E-Mail müssen sein. Ein Brief dauerte früher vier Mal so lang. 

Man sollte Sitzungen auf maximal 45 Minuten beschränken und mindestens eine halbe Stunde zwischen diese und den nächsten Termin legen. Man sollte nicht mehr als sechs Termine pro Tag in die Agenda schreiben. Und man sollte immer in der Lage sein, auch alles fünf Minuten anzuhalten, ohne dass der Betrieb oder das eigene Ego zusammenkracht.

Ich bin mir sicher: Schneller und effizienter als heute können wir in vielen Betrieben nicht mehr arbeiten. Die Geräte können zwar ihr Speichervolumen und ihre Akkuleistung noch steigern, aber wir können sie nicht mehr schneller bedienen. Sonst werden wir verrückt. 

PS: Wenn Sie effizient lesen, haben sie für diese Kolumne 1 Minute und 35 Sekunden gebraucht. Dafür gibt's elf Punkte auf der nach oben offenen Goldfisch-Skala.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Schauen Sie genau hin!

"Inspiration" ist im Kontext mit Bürowelten ein gewagtes Kapitel - es dürfte manch einen geben, der gerade eben den Alltag seines Erwerbslebens NICHT als besonderes inspirierend oder ereignishaft empfindet, sondern als das Gegenteil davon: dröge, repetitiv und ideenlos. Wer ein solches Umfeld sein eigen nennt, ist nicht zu beneiden. Vielleicht fehlt es dem Arbeitgeber wirklich an kreativen Impulsen.

Vielleicht fehlt einem aber auch selbst die entscheidende Fähigkeit, Inspiration überhaupt zu erkennen? Denn wie sagte schon der grossartige englische Modemacher Paul Smith: "Man kann überall Inspiration finden. Und wenn man sie nicht findet, muss man nochmals genau hinschauen." Es gibt auch ein Buch vom kreativen Briten, das so heisst und seine Art, Neues zu schaffen, sehr anschaulich erläutert. Ein leeres Stück A4-Papier kann ihn inspirieren.

Also: Man kann die Inspiration, diesen feinen elektrischen Impuls der "Beseeltheit", wenn etwas "in spiritus" ist, also zu leben beginnt, auch trainieren. Es ist eine Frage des Standpunktes. Man muss die Dinge einfach mal drehen. Schauen Sie Ihren Büroalltag mal aus anderer Perspektive an. Wenden Sie den Blick um mindestens 45 Grad - im wörtlichen Sinne. Schauen Sie Objekte, die Sie jeden Tag sehen, von der Seite, von oben von unten an. Nur nicht von vorne.

Zwingen Sie sich einmal am Tag, bewusst etwas sehr Alltägliches ganz genau zu studieren. Betrachten Sie einmal fünf Minuten lang eine Büroklammer, ohne zugleich etwas anderes zu tun. Sprechen Sie nicht, denken Sie nur nach. Versuchen Sie einmal, die genaue Funktionsweise eines Klammerhefters zu verstehen. Ich könnte manchmal jauchzen vor Glück, wenn ich ein gut geformtes Modell finde. Folgen Sie mit Ihren Augen den Silhouetten einer Aktenablage. Sie werden rasch Neues erkennen. Viele davon sind regelrechte Skulpturen!

Wenn Sie bewusst Ihre eigene, alltägliche Inspiration trainieren, werden Sie sehen, dass vieles, das in unserem Alltag so präsent ist, dass wir es kaum noch wahrnehmen, eben genau diese Qualität erst hat, weil es perfekt und durchdacht ist. Und wenn nicht, haben Sie vielleicht die zündende Idee, wie man es verbessern kann?


Der Ipuro Air Pearls Cube ist nicht einfach ein elektrischer Raumbedufter - genau betrachtet ist ein Designobjekt.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Colour your Life

Ich bin kein grosser Freund von diesen leicht grau wirkenden Topfpflanzen, die in irgendwelchen ungeliebten Ecken in den Büros dieser Welt stehen und ein wahrlich trostloses Dasein fristen. Ich möchte diese traurigen Existenzen jeweils am liebsten nachts irgendwo in der freien Natur aussetzen.

Aber vielleicht ginge es ihnen dort ja nicht viel besser, also lasse ich sie. Und versuche mir dieses einsame Vegetieren schönzureden, indem ich mir sage: Das Grün bringt wenigstens ein bisschen Farbe in den oft grauen Büroalltag!

Die Office-Tristesse beleben geht aber auch anderes als mit ein paar armseligen Gummibäumchen. Ich bin immer hoch erfreut, wenn ich irgendwo zwischen Regalburgen eine farbig gestrichene Wand erspähe und bin mir sicher, dass sie das Büroklima positiv stimulieren kann. Blaue, gelbe oder knallrote Sitzgruppen heben sich wohltuend vom Schwarzgrau des Standardmobiliars ab. Oder knallige Teppiche. Natürlich bedürfen solche "Vitaminspritzen" gewisser Investitionen und damit des Segens der  Geschäftsleitung.

Doch man kann auch mit ganz normalen Mitteln etwas Power ins Büro bringen. Wie wär's etwa, die Wand mit den grauen Ordnern durch einen Regenbogen aus bunten Farben zu ersetzen? Ein Raumtrenner lässt sich auch mit farbigen Plastik-Behältern aufstapeln. Was spricht dagegen, den Tisch mit einer farbigen Folie zu bespannen? Aus einem Dutzend grellbunten Neon-Textmarkern Blüten zu formen? Und schliesslich der heisseste Tipp: wandfüllende Guerilla-Art mit Haftnotiz-Zettelchen kreieren. Googeln Sie mal das Stichwort "Post-it Art". Sie werden sogleich eine Grossbestellung der bunten Papierchen aufgeben... 

Für die wandfüllende Dekoration empfehlen wir die farbigen Super Sticky Notes - gleich bestellen!

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Clean Desk Policy

Florian, ein Ex-Kollege im Büro des Ex-Arbeitgebers, konnte zaubern. Er hatte seinen bestimmt zwei Quadratmeter grossen Schreibtisch komplett mit Papieren bedeckt. Nicht nur einzelne Konvolute, sondern Berge davon.

Sein Schreibtisch war eine Art kleiner Alpenlandschaft aus Akten, Zeitschriften, Zeitungen, Mappen und anderem Papier. Dennoch konnte er aus diesen ihn wie eine Burg umschliessenden Bergen fast immer das benötigte Papier innert Sekunden hervorziehen. Er hatte, wenn auch für Aussenstehende nicht erkennbar, eine Ordnung in seiner Unordnung.

Nicht immer funktioniert dies. Es gibt Firmen, die verordnen ihren Mitarbeitern deshalb, ihre Schreibtische (Lustiges Wort, wo doch kaum noch geschrieben wird?) vor Feierabend blitzblank aufzuräumen, um sie zu einer gewissen Disziplin und Teamordnung anzuhalten. Eine nützliche Idee, nur: Man darf dann nicht die Schubladen zu den Schreibtischen öffnen, denn meistens wird einfach alles Gerümpel unsortiert in die Ablagen gewischt und die Lade geschlossen. Das Chaos wandert einfach eine Etage tiefer. Ausser bei Florian, das wäre nicht gegangen.

Dabei wäre die "Clean Desk Policy" durchaus sinnvoll. Einmal am Tag - allenfalls einmal wöchentlich! - müsste man sich die Zeit nehmen, jedes Ding, das da so liegt oder steht, hochzuheben, auf seine unbedingte Notwendigkeit hin zu überprüfen und, je nach Erkenntnis wegzuräumen, fortzuwerfen oder zurück zu stellen. Dasselbe sollte mit Papierstapeln geschehen. Was nicht dringlich mit aktuellen Projekten zu tun hat, kommt in die Tonne oder Ablage. Für letzteres gibt's ja vielerlei nützliche Gehilfen.

Wie ich diese Zeilen so schreibe, in der S-Bahn sitzend mit nichts als meinem Aufklapprechner auf den Knien, aber den latenten Saustall im Büro vor dem geistigen Auge, fällt mir ein, dass ich Wein predige, aber Wasser trinke. Oder eben umgekehrt. Aber ich schwöre, mich bessern zu wollen - und beginne darum bis zur Ankunft am Zielbahnhof, schon mal den virtuellen Schreibtisch aufzuräumen. Der wieder ein Kapitel für sich wäre, weil die Schubladen darunter scheinbar unlimitiert gross sind.

P.S. Mit diesen Accessoires bringen Sie nicht nur Ordnung sondern auch Stil ins Büro.

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'


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Das salatsaucensaure Desk

Die Hygiene am Arbeitsplatz ist so eine Sache die schneller vergessen geht, als der Hausschlüssel im Morgen-Stress. Es geht nicht darum so hygienisch zu sein wie möglich, eher sich an eine gewisse Norm zu halten.

Ich habe eine liebenswerte Kollegin im Büro, nennen wir sie jetzt mal Sabrina. Sie arbeitet unglaublich präzise und engagiert. Sie spricht nicht viel und ist immer voll konzentriert. Manchmal würde ich mir aber wünschen, sie nähme ihren Job weniger ernst. Und zwar immer dann, wenn sie sich an das Kunststück macht, nach der eigentlichen Mittagspause, also gegen 14 Uhr, endlich auch etwas zu essen. Dann huscht sie kurz weg und kommt mit einem Plastikschüsselchen Salat wieder, das Sie mit einem Brötchen verdrückt, während sie schon wieder vor ihrem Bildschirm sitzt. Ich weiss nicht, wie sie das macht - gleichzeitig tippen und Salat essen! -, aber irgendwie hat sie sich diese ungewöhnliche Synchrontätigkeit antrainiert.

Ich kann das Spektakel kaum mit anschauen. Denn im Augenwinkel habe ich schon mehr als nur einmal Salatsauce in die Tastatur tropfen sehen, und wahrscheinlich spritzt das Zeug auch anderswo hin. Mit der Zeit dürfte der ganze Arbeitsplatz salatsaucensauer sein. Hoffentlich neutralisieren die Brotkrümel, die im Teppich kleben, das Ganze wieder ein wenig.

Worauf wir hinaus wollen: Essen und Arbeiten in einem geht gar nicht. Man sollte das, dem eigenen zivilisatorischen Ruf zu liebe, besser nicht kombinieren. Kaffee trinken zum morgendlichen Mail-checken, okay .. Aber essen und arbeiten gehört nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich getrennt. Der Hygiene wegen, und weil es eine Last für andere sein kann, gerade bei warmen Speisen, die riechen. Man sollte das Essen im Büro aber auch sein lassen, um sein Ansehen nicht unnötig zu ramponieren. Denn wer sich nicht die Mühe nimmt, mit seinem improvisierten Office-Snack wenigstens einen Pausenraum oder die Sitzbank vor dem Haus aufzusuchen, der nimmt sich und seine Aufgaben zu ernst. Und setzt damit andere unter Druck, die sich die Zeit gönnen, um sich zivilisiert zu ernähren.

Deswegen: Don't drink and drive - und don't eat and type!

Autor: Jeroen van Rooijen
Quelle: Kolumnen 'Stil im Büro'

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