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Jeroen van Rooijen - Kolumnen 'Stil im Büro'


Praktische Helferlein

Die Welt des Produkt- und Möbeldesigns ist glücklicherweise weniger stark von modischen Launen geprägt als die der Kleidung. Das erkennt man schon daran, dass diese Branche nur einmal pro Jahr statt alle paar Monate zum Gipfeltreffen bittet – dieses findet jeweils im Frühjahr in Mailand statt. Und mehr als in der Mode geht es dann um Klassiker und Neuauflagen bewährter Standards.  Dabei werden Ideen verfeinert und den Bedürfnissen der Zeit angepasst. Schliesslich will sich, wer sich einrichtet, dies nicht alle paar Monate von neuem tun. Ähnlich verhält es sich mit der Ausstattung des Büros. 

Es gab zwar Ende des letzten Jahrhunderts eine Zeit, da dachte man, dass auch die Arbeitswelt lustig, bunt, flippig und frech ausstaffiert werden müsste, doch hat sich diese Laune des Zeitgeists als Irrweg erwiesen. Die Swatch von damals trägt ja auch keiner mehr, der ganze kurlige Krempel ist längst im Brockenhaus gelandet. Stattdessen geht es auch im Büro um bleibende Werte. Um Dinge von praktischem Nutzen und dauerhafter Qualität. Solche Sachen sind manchmal etwas teurer – das ist bei einem Locher, Tacker, Füllfederhalter oder einer Ablage nicht anders wie bei guten Stühlen, Tischen und Leuchten –, doch macht sich ihre solide Machart langfristig durch eine lange Nutzbarkeit bezahlt.

Ein Produkt, das den Maximen der Funktionalität und intuitiven Nutzung folgt, wird über kurz oder lang von selbst zum Bestseller – und oft auch zum Klassiker. Meist gibt es diese Entwürfe seit vielen Jahren in praktisch unveränderter Form. Das betrifft Möbel genauso wie die anderen praktischen Helferlein, die am Arbeitsplatz zum Einsatz kommen. Geschmack zeigt sich auch im Büro: Ein schneller Blick auf den Schreibtisch offenbart dem Kenner, ob ein Mitarbeiter auch wirklich ein Mensch mit Geschmack ist oder nur vorgibt, ein Connaisseur zu sein. 

Deshalb gilt fürs Büro mehr noch als die Privaträume: Lieber einmal gut einkaufen statt zweimal billig. Letztlich stellt ein gutes, praktisches und langlebiges Produkt nicht nur eine Investition dar, sondern auch einen bleibenden Wert. Man erfreut sich täglich daran. Und eines Tages wird es vielleicht sogar ein gesuchtes Stück Kulturgut.


Bunter Bürosalat.

Grün wirkt beruhigend, rot stimulierend. Soll man also das Büro umstreichen, um mit Farbe die Produktivität zu erhöhen? Jeroen van Rooijen bleibt skeptisch. 

Die meisten Büros und Büroartikel sind grau, weiss oder beige. Hauptsache, neutral. Das sieht nicht besonders inspirierend aus, aber man macht’s allen recht. Oder auch niemandem. Denn dazu, wie Farben unser Empfinden und damit auch unsere Produktivität beeinflussen, gibt es eine Vielzahl von Büchern, Forschung und sogar entsprechende Studiengänge. Ich habe das lange für Hokuspokus gehalten, wie rechts drehendes Wasser. Doch wer die Ratgeber studiert, den beschleicht dann doch der Verdacht, dass Farbe wirkt. Nur bloss wie genau, bleibt oft schleierhaft. Und auch sehr persönlich. Es muss auch vermutet werden, dass die Wirkung von Farbe mit ihrer Intensität zu tun hat. Starke Farben wirken anders als blasse. 

Das sind die Fakten: Farben sind individuelle Empfindungen und werden dort verarbeitet, wo auch die Gefühle andocken, im Hypothalamus, der unseren Hormonhaushalt mit reguliert. Forscher gehen davon aus, dass Farben dort ganz unterschiedliche Dinge auslösen. Rot kann körperlich stimulierend sein, blau die geistige Aktivität anregen, gelb zahlt aufs Selbstvertrauen sowie die gute Laune ein und grün balanciert das alles sauber aus. Ohne grün geht’s also nicht. 

Wir machen uns also ans Umstreichen des Büros! Nur wie? Blau macht produktiv – sagt man. Doch Vorsicht: blau alleine wirkt auch unterkühlt. Besser wäre es, blau mit einem Kontrast zu versehen, etwa orange. Denn blau alleine kann auch zu allzu rationalen Entscheidungen führen. Für kreative Jobs ist Gelb deutlich besser. Für Berufe, in denen auch körperlicher Einsatz gefragt ist, tut zudem Rot gute Dienste. Dafür drehen Mitarbeiter, die körperlich schuften, an einem grünen Arbeitsplatz durch, weil die mässigende Farbe mit ihrem Tatendrang kollidiert. 

Das ideale Büro wäre also wie ein Regenbogen angemalt. Alle wären ein bisschen stimuliert, aber auch ein bisschen abgelenkt. Allerdings: Plus und minus ergibt in der Summe doch null? Vielleicht kann man die Farbtöpfe also doch im Keller lassen? Vielleicht ist alles also doch Hokuspokus?


LUST AUF ALTERNATIV?

Ich bin vorsichtig skeptisch, was das Wirken der Ergonomie-Prediger betrifft. Nicht, dass ich ihr Tun geringschätzen möchte, im Gegenteil: Es sind oft sehr mutige Ideen dabei. Man denke nur mal daran, was nicht schon alles entwickelt wurde, um das Sitzen, Tippen, Schneiden, Sortieren oder Gehen zu verbessern. 

Erinnert sich jemand an diese Schuhe mit „runden“ Sohlen? Man ging seltsam wippend auf diesen klobigen Tretern, und wenn man stillstand, kippte man ständig vornüber oder nach hinten. Es wurde argumentiert, das permanente Gegensteuern wider die Schwerkraft stärke die Muskulatur. Und nun? Worauf gehen die Menschen tatsächlich? Auf Sneakers. Zwar auch bequem, aber meist ganz und gar nicht ergonomisch.

Dann war da dieses schlaufenförmige Sitzgestell, das nur noch vage an einen Stuhl erinnerte, auf dem man stark vornüber geneigt sass und sich auf den Knien abstützte. Es schaukelte auch stets hin und her. Später kam noch der Sitzball dazu, der die Knie weniger belastete. Und nun, 25 Jahre später nach diesen „Revolutionen“? Die Leute sitzen nach wie vor meist auf konventionellen Stühlen, die „gesunden“ Neuerfindungen stehen inzwischen im Brockenhaus. 

Ähnlich geht’s einer Computertastatur aus den frühen neunziger Jahren, welche die Tastatur neu in zwei schräg zueinander stehende Blöcke ordnete. Kein Mensch konnte darauf schreiben, man musste alles von Grund auf neu lernen. Aber vielleicht wäre es für die Handgelenke schon „gesund“ gewesen.

Nicht, dass ich aber ohne Hoffnung für diese Art von Pionier-Produkten wäre. Vielleicht waren einige davon einfach zu früh auf dem Markt und die Menschen noch nicht reif dafür. Wohl waren manche der erwähnten Ideen auch zu radikal. Doch der Zeitgeist spielt der Ergonomie-Branche in die Hände. Denn erstens grassiert der Hipsterismus – Menschen, die diesem Lifestyle folgen, kaufen grundsätzlich bio, alternativ und ein bisschen schräg. Es sind inzwischen sehr viele, sie tragen sogar schon Heiland-Sandalen. Vielleicht ein ideales Marktumfeld für bizarre Sitzmöbel? 

Zweitens wird unsere Gesellschaft älter. Die Menschen arbeiten länger, sie sind fitter. Und sie wollen ihre Geschmeidigkeit wahren. Das tut man, indem man moderat gesundheitsoptimierende Alternativen wählt. Vielleicht kommen der Wackel-Schuh und der Schaukel-Stuhl also demnächst doch noch in Mode?

Ergonomische Arbeitswelt – mit dem passenden Stuhl und anderen Helfern


Zur Feier des Tages: GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN

Stilfachmann Jeroen van Rooijen über den Zusammenschluss zweier Grössen im Schweizer Markt für Büroausstattung.

Schoch Vögtli AG – so wird die neue, gemeinsame Firma der Büro Schoch direct AG und der Vögtli Bütotechnik AG ab Mitte dieses Jahres heissen. Ich verneige mich vor der Kühnheit der beiden Inhaber, die gemeinsam neue Wege beschreiten, statt halsstarrig eventuell ins Abseits führende Solotouren durchzuziehen. Als Stilfachmann interessiert mich aber auch: Passt das denn zusammen? Harmonieren der Schoch und der Vögtli miteinander?

Zuerst die visuelle Prüfung. Vögtli hat ein liebenswert-altmodisches Logo mit krassen Überlängen auf dem „t“ und „l“ – es wirkt authentisch und sagt: Hier hat sich jemand seit der Firmengründung vor 53 Jahren nicht sinnlos mit Designfragen aufgehalten, es wurde vermutlich nicht ein einziges Mal überarbeitet. Auch Schoch setzt auf Kleinbuchstaben, ausserdem ist da ein ähnliches hellblau … etwas frischer vielleicht als das von Vögtli, aber kompatibel. Der freche Klecks suggeriert ein etwas verspielteres Naturell. Das Logo ist auf der Höhe der Zeit, weil es auch visuell eine „Marke“ ist. 

Spannend wird es, wenn man noch die Namenkunde dazu nimmt – aus Sicht der Sprachforscher ergänzen sich die beiden Firmen nämlich fast schon ideal. Da ist zum einen der Schoch, abgeleitet vom Berufsübernamen eines mittelalterlichen Bauern – seine „Schochen“ – so hiessen damals die Heuhaufen –müssen so schön anzuschauen gewesen sein, dass man den Landwirt nach seiner Paradedisziplin benannte. Und dann ist da sozusagen sein Gegenpart, der Vögtli, abgeleitet von einem mittelalterlichen Vogt – dieser war ursprünglich eine Art Rechtsbeistand, der im Streitfall schlichten durfte und den Status eines zumeist adligen Beamten genoss. Teilweise waren die Vögte auch unbeliebt, gewisse Parteien führen den „fremden Vogt“ deshalb bis heute in ihrem Argumentatorium.

Ein Landarbeiter und ein Vogt, oder zumindest: ein Vögtli – das könnte etwas werden. Da kann einer anpacken und rackern, der andere Strippen ziehen und Strategien aushecken. Ganz so asymmetrisch wird die Aufgabenteilung tatsächlich nicht sein, sonst hätten die beiden Firmen kaum zusammengefunden. Aber mir gefällt der Gedanke, dass es abseits aller Ratio vielleicht auch eine Art emotionales Moment gibt, das gegensätzliche Naturen dazu bringt, sich zusammenzutun. Ich wünsche von Herzen gutes Gelingen…


Sich an das Grauen herantasten

Vorbei sind die Zeiten von Hammer und Sichel, und zwar nicht nur politisch: Die meisten von uns sind heute als "Schreibtischtäter" beschäftigt, und das wichtigste Werkzeug ist die Computertastatur. Man gibt Dinge ein - Zahlen, Buchstaben, Berichte, Rapporte. Ich nenne auch meinen Beruf, das journalistische Schreiben, oft scherzhaft "Knöpfe drücken", weil es letztlich ja nichts anderes ist: Knöpfe, also Tasten, in einer bestimmten Reihenfolge drücken. Idealerweise gelingt mir das so gut, dass das Ergebnis auch anderen Spass macht.

Unser wichtigste Schnittstelle zwischen Kopf und Schreibtisch ist die Tastatur. Vermutlich macht man sich zur Funktionsweise dieses Werkzeugs gar keine Gedanken. Aber wer es mal tut, der kommt auf die Welt: Hochkomplizierte Sache! Es gibt neben den mechanischen Tasten auch kapazitive Kontakte, elektromechanische Kurzhubtasten, solche mit Kunststoffstössel und Silikonüberbau, Piezoschalter und natürlich immer mehr Touchscreens und virtuelle Tastaturen. Eigen ist allen nur, dass man sie anfassen muss. Und da beginnt der Horror bei näherer Betrachtung.

"Dreckiger als WC-Brillen" seien die meisten Computertastaturen, warnt das Gesundheitsmagazin "Puls" des Schweizer Fernsehens etwa. Tastaturen seien oft stärker mit Keimen verseucht als die schlimmsten öffentlichen Toiletten - "ernsthaft gesundheitsgefährdend"! Man liest von veritablen "Bakterien-Biotopen auf Keyboards" und zuckt vor Ekel zusammen ... "Man ist nie wirklich allein, wenn man vor dem Computer sitzt", warnt auch der "Spiegel". Igitt. Ich kann diese Zeile kaum mehr zu Ende schreiben.

Was tun? Na putzen, was sonst! Ein Touchscreen ist kein Problem, das kann man wohl bald sogar in den Geschirrspüler stellen. Was aber tun mit den klassischen Tastaturen? Einmal die Woche reinigen, liest man. Die Spalten zwischen den Tasten bearbeitet man erst einmal mit einem Staubsauger, muss dabei aber aufpassen, dass die Tasten auch fest sitzen, sonst fehlt nachher die Hälfte. Dann gibt es spezielle, antibakterielle Mittel, meistens Sprays. Beim Abwischen die Tastatur ausstecken, sonst sendet man womöglich jemandem eine E-Mail mit "asdfghjklö klzitu dfasdf erzwewf" und so weiter. Was zwar nicht gesundheits-, aber karrieregefährend sein kann.

Und wer jetzt das Gefühl hat unbedingt seinen Arbeitsplatz putzen zu müssen:
>> Hier geht es zu den Reinigungsmitteln für den Arbeitsplatz und
>> Hier zu neuen Tastaturen und Mäusen :-)


Aufräumen statt sparen!

Diese Bürokolumne, die nun in ihr zweites Jahr geht, kommt nicht ohne Leitmotiv aus. Dieses wird mir von der Firma Schoch jeweils mit einigem Vorlauf mitgeteilt, auf dass der Funke der Inspiration rechtzeitig in die Tastatur springe. "Sparen" lautete nun das irgendwie dröge Motto für den Auftakt des Jahres  2016. Zum Januar mag das sicher passen, aber: Man denkt auch sofort an Negativschlagzeilen aus den Wirtschaftsspalten. Rationalisieren, rationieren, radieren, raspeln – man sieht vor dem geistigen Auge die Späne fliegen und Köpfe rollen. Man hört das harte Klicken der baren Münze, die zwei mal umgedreht wird. Mit Stil und Eleganz hat die brutal-ökonomische Realität des Sparens, leider wenig zu tun. 

Doch es gibt auch eine andere Art von Sparen – eine, die nicht versucht, die billigste Ressource zu finden und den letzten Saft aus der (menschlichen) Zitrone zu pressen, sondern eine, die bestrebt ist, vorhandene Mittel besser zu nutzen und unnötige Verschwendung  zu minimieren. Diese Art des Sparens, die nicht auf dem Buckel von Mitarbeitern oder Kunden geschieht, ist eine zeitgeistige Notwendigkeit, ja ein Gebot unserer Zeit. Natürlich geht es in erster Linie um den bewussten Umgang mit Energie – das betrifft vor allem Heizungen und Licht. Sowie um Geräte, die sinnlos auf Standby laufen. Tipps hierzu – man nennt es auch Nachhaltigkeit – sind leicht im Internet zu finden. 

So neu ist das Sparen im Sinne der Ressourcenschonung aber gar nicht. Ich erinnere mich etwa sehr gerne an meine Kindertage, als wir auf der Rückseite von Vaters Büro-Altpapier zeichneten. Er hatte immer viel davon bereit liegen. Auf der einen Seite waren strenge Zahlenkolonnen und kryptische Fachbegriffe aus Offerten, auf der leeren Kehrseite entluden sich dann unsere kindlichen Fantasien, welche Mutter noch immer als gebündeltes Konvolut zuhause liegen hat. Warum also nicht auch heute für Memos, die intern sind, das Papier zwei mal nutzen? 

Den besten Spareffekt und die höchste Energieeffizienz überhaupt hat aber ein gutes Mass an Ordnung, sagen Büro-Fachleute. Untersuchungen an Arbeitsplätzen haben nämlich ergeben, dass zwischen 10 und 20 Prozent der Arbeitszeit für unnötige Prozesse verloren geht – dazu gehört das Suchen nach der richtigen Ablage, einem passenden Schreibgerät, Kuvert oder der richtigen Druckerpatrone. Man rechne: Das sind, aufs Jahr kumuliert etwa dreissig Tage, die man mit Wühlen in Schubladen und Schränken verbringt. Schon alleine deshalb würde ich sagen: Aufräumen ist die beste Sparmassnahme.


Temperaturstress

Jetzt kommt er wieder, der Winter - ausser Skiliftbetreibern und Berghotelliers freut sich wohl niemand so recht auf die halbjährlich wiederkehrende Kälte. Der Winter belastet nicht nur Natur und Bauwerke, sonder bedeutet für uns Flachland-Normalmenschen (sprich: Bürogummis) auch, dass wir uns Temperaturstress aussetzen. Minus 10 Grad draussen, plus 22 Grad drinnen - solche Unterschiede müssen die Atemwege erst einmal verkraften. Hust, hust. Und kaum sitzt man an seinem Platz, geht das Gezanke mit den Kollegen los: Ist es im Büro nun zu heiss oder zu kalt? Es bilden sich Fraktionen, die bis tief in den Frühling das Klima vergiften.

Das Gekeife wäre nicht nötig. Ich lese bei der Recherche zu diesem Beitrag mit zufriedenem Staunen, dass es genau vorgeschriebene Richtwerte für das ideale Büroklima gibt. Das Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) hat sie im zweiseitigen Merkblatt "Arbeit und Gesundheit" aus dem Jahre 2012 festgehalten. Demnach beträgt die empfohlene Temperatur "für Büroarbeitsplätze mit mehrheitlich sitzender, geistiger Tätigkeit" im Winter 21 bis 23 Grad. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt derweil bei etwa 30 bis 50 Prozent. Der Luftzug sollte nicht mehr als 0.1m/sec betragen.

Keine Fragen mehr? Sehr gut. Zum Glück gibt's Vater Staat, der auch in solch kniffligen Dingen milde als Schiedsrichter waltet. Und zum Glück leben wir in der Schweiz, denn nördlich des Rheins ist es erheblich komplizierter. Der "ASR A3.5", ermittelt vom Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und nach §7 der Arbeitsstättenverordnung im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht (hust, hust), hält fest, dass es für sitzende Arbeit lediglich einer Temperatur von mindestens 20 Grad bedarf. Kein gutes Land für Gfrörlis!

Die Deutschen mögen's also kälter. Dafür aber umso präziser: "Die Messung erfolgt nach Erfordernis stündlich an Arbeitsplätzen für sitzende Tätigkeit in einer Höhe von 0,6 m und bei stehender Tätigkeit in einer Höhe von 1,1 m über dem Fussboden", liest man in der siebenseitigen Verordnung. Man stelle sich die Szene vor, das ganze Team mit Zollstock und Thermometer beim Suchen von Kältenestern!

Der Einfachheit des Merkblatts zu liebe also zurück in die Schweiz. Dort steht noch ein schöner, einfach Satz: "Das Wohlbefinden ist zusätzlich abhängig von der Person, der Tätigkeit, der Kleidung und der Jahreszeit." - aber ja! Die Kleidung! Meine Domäne. Darum zitiere ich aus meiner kleinen Stil-Bibel und sage: Mach es wie die Zwiebel. Schicht um Schicht gut angezogen, ist der Temperaturstress bald verzogen.


Grosszügig Liebe verteilen

Wow, war das ein Super-Sommer, dieser Jahrgang 2015. So etwas, meine Damen und Herren, erleben wir vielleicht nur ein paar wenige Male im Leben. Er hat einen ganz weich gemacht. Umso schwerer fällt es einem, jetzt (im Altweiber-Stadium dieses Jahrhundertsommers) einige niveauvolle Zeilen zum anrückenden Herbst zu formulieren. Wir versuchen es trotzdem. Erst aber noch eine Rückblende.

Es war ziemlich am Anfang des Sommers, als einer dieser eher peripheren Facebook-Freunde, die man immer ein bisschen nervig findet, aber dennoch nie löscht, in seiner gewohnt maliziösen Art bemerkte, dass es bis Weihnachten nur noch achtzehn Wochen dauere. So etwas will man Mitte Juli nicht lesen. Und doch hat es einen Gedanken in Gang gesetzt.

Also: Niemand mag diese Zeit vor Weihnachten, weil sie zu knapp, zu voll und zu hektisch ist. Man könnte aber etwas dagegen tun. Indem man rechtzeitig schon anfängt, die zu den Festtagen gebotene Liebe unter seinen Teuersten zu verteilen. Und das geht so: Spätestens zehn Wochen vor Weihnachten beginnt man, die fünfzig wichtigsten Freunde / Familienmitglieder / Kunden / Lieferanten mit Nettigkeiten einzudecken. Einer nach dem anderen.

Man heftet hierzu fünfzig leere Blätter an eine Wand (mit Klebeband, Stecknadeln oder besser: mit Magneten an einem Metallstreifen) und bestückt sie mit einem Haftzettel, auf dem der Name der Person steht, die zum erlauchten Kreis der Besten gehört. Das ist quasi die real greifbare Pendenzenliste für die kommenden Wochen. Nun nimmt man in der Folge an jedem Arbeitstag ein Blatt von der Wand, schreibt mit einem schönen Stift ein paar schwungvolle Gedanken drauf und legt den handgeschriebenen Brief in die Post. 

Das dauert pro Tag drei Minuten, wird beim Empfänger Überraschung und Dankbarkeit auslösen und entlastet Sie vor Weihnachten von der ungeliebten Pflicht, in stundenlanger Monotonie fünfzig profane Weihnachtskarten zu visieren. Wäre das ein Deal? Auf einen goldenen Herbst, der so zauberhaft wie der Sommer 2015 sein möge!


Können Sie es mit einem Goldfisch aufnehmen?

Die durchschnittliche Konzentrationsfähigkeit des modernen Multitasking-Menschen, so las ich kürzlich und erschrak, betrage heute nicht mehr die vor fünf Jahren gemessenen zwölf Sekunden, sondern nur noch acht. So lange - oder so kurz!? - können "digital geborene" Menschen (Jahrgang 1990 und jünger) heute noch auf eine einzelne Sache fokussieren, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder anderswo hin schweift. Acht Sekunden. Das ist weniger als ein Goldfisch, las ich, der sich immerhin neun Sekunden lang konzentrieren kann.

Was kann man in acht Sekunden verarbeiten? Einen Happen von einem Sandwich. Zweieinhalb Sätze (die meisten lesen hier also bereits nicht mehr mit). Eine Kurznachricht mit dem Smartphone versenden. Aber Konversation mit Stil und Niveau? Nicht möglich. Ebenso wenig wie eine E-Mail mit etwas Charme. Es ist ein Alptraum. In acht Sekunden ist nichts Nettes mehr möglich, nur noch Nötiges.

Ich bin deshalb der Meinung, dass wir unseren Takt wieder bewusst tiefer schrauben sollten. Es dient allen, zuvorderst einem selbst. Das Resultat ist weniger Stress. Man sollte alltägliche Büro-Tätigkeiten nicht in Sekunden erledigen, sondern in Minuten. Fünf Minuten für eine E-Mail müssen sein. Ein Brief dauerte früher vier Mal so lang.

Man sollte Sitzungen auf maximal 45 Minuten beschränken und mindestens eine halbe Stunde zwischen diese und den nächsten Termin legen. Man sollte nicht mehr als sechs Termine pro Tag in die Agenda schreiben. Und man sollte immer in der Lage sein, auch alles fünf Minuten anzuhalten, ohne dass der Betrieb oder das eigene Ego zusammenkracht.

Ich bin mir sicher: Schneller und effizienter als heute können wir in vielen Betrieben nicht mehr arbeiten. Die Geräte können zwar ihr Speichervolumen und ihre Akkuleistung noch steigern, aber wir können sie nicht mehr schneller bedienen. Sonst werden wir verrückt.

PS: Wenn Sie effizient lesen, haben sie für diese Kolumne 1 Minute und 35 Sekunden gebraucht. Dafür gibt's elf Punkte auf der nach oben offenen Goldfisch-Skala.


Sie sehen ja toll aus!

Wann hat Ihnen letztmals jemand ein Kompliment gemacht? Hoffentlich vor kurzem! Dann können Sie gelassen weiter blättern und die nachfolgenden Zeilen ignorieren. Ansonsten: Bitte weiterlesen. Denn Sie präsentieren sich womöglich unter Ihrem Wert.

Wir haben ein Stück unserer zivilisatorischen Qualität verloren - das fehlende Puzzleteil heisst "Bekleidungskultur" und beschreibt das individuelle Bemühen, sich gut und der Situation angepasst anzuziehen. Solches ist heute an den meisten Orten weitgehend irrelevant geworden. Der Schlendrian des Wochenendes zieht sich heute durch alle Tage und Hierarchiestufen. Als interessierten sich die Menschen nicht mehr für einander, und auch nicht mehr für sich selbst.

Eigentlich erstaunlich, dass sich so viele Menschen in Durchschnittlichkeit genügen. Denn im Gegensatz zu früher, als man nur ahnte, dass die Verpackung einen wichtigen Hinweis auf den Inhalt eines Wesens gibt, weiss man heute ganz genau, wie Optik und Ästhetik auch den Karriereverlauf beeinflussen. 2010 veröffentlichte die Duke University in den USA Studie namens "Corporate Beauty Contest" - die Forscher kamen zum Schluss, dass gut aussehende Menschen im Beruf besser vorankommen und mehr Geld verdienen. Es gibt eine Reihe weiterer Studien zu diesem Zusammenhang. Eine der bekannteren ist etwa das Buch "Beauty Pays" des texanischen Wirtschaftswissenschaftlers Daniel S. Hamermesh. "Schönheit zahlt sich buchstäblich aus", schrieb der "Spiegel" darüber, "Zwischen 10 und 15 Prozent soll die Schönheitsprämie ausmachen", ergänzte die "FAZ".

Dieses Wissen, kombiniert mit der uralten Erkenntnis "Kleider machen Leute", sollte doch genügend Anreiz bieten, etwas mehr aus sich machen zu wollen? Wer also im Beruf nicht weiter herum dümpeln, sondern durchstarten will, der ist gut beraten, auch in gute Kleidung zu investieren. Das muss kein langweiliger grauer Anzug sein - aber etwas, das die eigenen Vorzüge optimal zur Geltung bringt. Ein solches Outfit hat überdies den Mehrwert, dass es auch nach Dienstschluss noch zu Ihrem Vorteil wirkt. Der neue Wille zur Schönheit wird vieles verändern: Ihre Karriere, Ihren Freundeskreis und Ihr Arbeitsumfeld. Denn wer mal anfängt, sich Schönes zu gönnen, wird andere dazu anregen. Der Schlüssel zum Tramjob liegt also schon in ihrer Tasche.

Unterstreichen Sie Ihren Stil und gönnen Sie sich eine neue Schreibmappe aus Leder.


Schauen Sie genau hin!

"Inspiration" ist im Kontext mit Bürowelten ein gewagtes Kapitel - es dürfte manch einen geben, der gerade eben den Alltag seines Erwerbslebens NICHT als besonderes inspirierend oder ereignishaft empfindet, sondern als das Gegenteil davon: dröge, repetitiv und ideenlos. Wer ein solches Umfeld sein eigen nennt, ist nicht zu beneiden. Vielleicht fehlt es dem Arbeitgeber wirklich an kreativen Impulsen.

Vielleicht fehlt einem aber auch selbst die entscheidende Fähigkeit, Inspiration überhaupt zu erkennen? Denn wie sagte schon der grossartige englische Modemacher Paul Smith: "Man kann überall Inspiration finden. Und wenn man sie nicht findet, muss man nochmals genau hinschauen." Es gibt auch ein Buch vom kreativen Briten, das so heisst und seine Art, Neues zu schaffen, sehr anschaulich erläutert. Ein leeres Stück A4-Papier kann ihn inspirieren.

Also: Man kann die Inspiration, diesen feinen elektrischen Impuls der "Beseeltheit", wenn etwas "in spiritus" ist, also zu leben beginnt, auch trainieren. Es ist eine Frage des Standpunktes. Man muss die Dinge einfach mal drehen. Schauen Sie Ihren Büroalltag mal aus anderer Perspektive an. Wenden Sie den Blick um mindestens 45 Grad - im wörtlichen Sinne. Schauen Sie Objekte, die Sie jeden Tag sehen, von der Seite, von oben von unten an. Nur nicht von vorne.

Zwingen Sie sich einmal am Tag, bewusst etwas sehr Alltägliches ganz genau zu studieren. Betrachten Sie einmal fünf Minuten lang eine Büroklammer, ohne zugleich etwas anderes zu tun. Sprechen Sie nicht, denken Sie nur nach. Versuchen Sie einmal, die genaue Funktionsweise eines Klammerhefters zu verstehen. Ich könnte manchmal jauchzen vor Glück, wenn ich ein gut geformtes Modell finde. Folgen Sie mit Ihren Augen den Silhouetten einer Aktenablage. Sie werden rasch Neues erkennen. Viele davon sind regelrechte Skulpturen!

Wenn Sie bewusst Ihre eigene, alltägliche Inspiration trainieren, werden Sie sehen, dass vieles, das in unserem Alltag so präsent ist, dass wir es kaum noch wahrnehmen, eben genau diese Qualität erst hat, weil es perfekt und durchdacht ist. Und wenn nicht, haben Sie vielleicht die zündende Idee, wie man es verbessern kann?


Der Ipuro Air Pearls Cube ist nicht einfach ein elektrischer Raumbedufter - genau betrachtet ist ein Designobjekt.


Colour your Life

Ich bin kein grosser Freund von diesen leicht grau wirkenden Topfpflanzen, die in irgendwelchen ungeliebten Ecken in den Büros dieser Welt stehen und ein wahrlich trostloses Dasein fristen. Ich möchte diese traurigen Existenzen jeweils am liebsten nachts irgendwo in der freien Natur aussetzen. Aber vielleicht ginge es ihnen dort ja nicht viel besser, also lasse ich sie. Und versuche mir dieses einsame Vegetieren schönzureden, indem ich mir sage: Das Grün bringt wenigstens ein bisschen Farbe in den oft grauen Büroalltag!

Die Office-Tristesse beleben geht aber auch anderes als mit ein paar armseligen Gummibäumchen. Ich bin immer hoch erfreut, wenn ich irgendwo zwischen Regalburgen eine farbig gestrichene Wand erspähe und bin mir sicher, dass sie das Büroklima positiv stimulieren kann. Blaue, gelbe oder knallrote Sitzgruppen heben sich wohltuend vom Schwarzgrau des Standardmobiliars ab. Oder knallige Teppiche. Natürlich bedürfen solche "Vitaminspritzen" gewisser Investitionen und damit des Segens der  Geschäftsleitung.

Doch man kann auch mit ganz normalen Mitteln etwas Power ins Büro bringen. Wie wär's etwa, die Wand mit den grauen Ordnern durch einen Regenbogen aus bunten Farben zu ersetzen? Ein Raumtrenner lässt sich auch mit farbigen Plastik-Behältern aufstapeln. Was spricht dagegen, den Tisch mit einer farbigen Folie zu bespannen? Aus einem Dutzend grellbunten Neon-Textmarkern Blüten zu formen? Und schliesslich der heisseste Tipp: wandfüllende Guerilla-Art mit Haftnotiz-Zettelchen kreieren. Googeln Sie mal das Stichwort "Post-it Art". Sie werden sogleich eine Grossbestellung der bunten Papierchen aufgeben...

Für die wandfüllende Dekoration empfehlen wir die farbigen Super Sticky Notes - gleich bestellen!


Clean Desk Policy

 

Florian, ein Ex-Kollege im Büro des Ex-Arbeitgebers, konnte zaubern. Er hatte seinen bestimmt zwei Quadratmeter grossen Schreibtisch komplett mit Papieren bedeckt. Nicht nur einzelne Konvolute, sondern Berge davon. Sein Schreibtisch war eine Art kleiner Alpenlandschaft aus Akten, Zeitschriften, Zeitungen, Mappen und anderem Papier. Dennoch konnte er aus diesen ihn wie eine Burg umschliessenden Bergen fast immer das benötigte Papier innert Sekunden hervorziehen. Er hatte, wenn auch für Aussenstehende nicht erkennbar, eine Ordnung in seiner Unordnung.

Nicht immer funktioniert dies. Es gibt Firmen, die verordnen ihren Mitarbeitern deshalb, ihre Schreibtische (Lustiges Wort, wo doch kaum noch geschrieben wird?) vor Feierabend blitzblank aufzuräumen, um sie zu einer gewissen Disziplin und Teamordnung anzuhalten. Eine nützliche Idee, nur: Man darf dann nicht die Schubladen zu den Schreibtischen öffnen, denn meistens wird einfach alles Gerümpel unsortiert in die Ablagen gewischt und die Lade geschlossen. Das Chaos wandert einfach eine Etage tiefer. Ausser bei Florian, das wäre nicht gegangen.

Dabei wäre die "Clean Desk Policy" durchaus sinnvoll. Einmal am Tag - allenfalls einmal wöchentlich! - müsste man sich die Zeit nehmen, jedes Ding, das da so liegt oder steht, hochzuheben, auf seine unbedingte Notwendigkeit hin zu überprüfen und, je nach Erkenntnis wegzuräumen, fortzuwerfen oder zurück zu stellen. Dasselbe sollte mit Papierstapeln geschehen. Was nicht dringlich mit aktuellen Projekten zu tun hat, kommt in die Tonne oder Ablage. Für letzteres gibt's ja vielerlei nützliche Gehilfen.

Wie ich diese Zeilen so schreibe, in der S-Bahn sitzend mit nichts als meinem Aufklapprechner auf den Knien, aber den latenten Saustall im Büro vor dem geistigen Auge, fällt mir ein, dass ich Wein predige, aber Wasser trinke. Oder eben umgekehrt. Aber ich schwöre, mich bessern zu wollen - und beginne darum bis zur Ankunft am Zielbahnhof, schon mal den virtuellen Schreibtisch aufzuräumen. Der wieder ein Kapitel für sich wäre, weil die Schubladen darunter scheinbar unlimitiert gross sind.

 

P.S. Mit diesen Accessoires bringen Sie nicht nur Ordnung sondern auch Stil ins Büro.

 

 


Das salatsaucensaure Desk

Ich habe eine liebenswerte Kollegin im Büro, nennen wir sie jetzt mal Sabrina. Sie arbeitet unglaublich präzise und engagiert. Sie spricht nicht viel und ist immer voll konzentriert. Manchmal würde ich mir aber wünschen, sie nähme ihren Job weniger ernst. Und zwar immer dann, wenn sie sich an das Kunststück macht, nach der eigentlichen Mittagspause, also gegen 14 Uhr, endlich auch etwas zu essen. Dann huscht sie kurz weg und kommt mit einem Plastikschüsselchen Salat wieder, das Sie mit einem Brötchen verdrückt, während sie schon wieder vor ihrem Bildschirm sitzt. Ich weiss nicht, wie sie das macht - gleichzeitig tippen und Salat essen! -, aber irgendwie hat sie sich diese ungewöhnliche Synchrontätigkeit antrainiert.

Ich kann das Spektakel kaum mit anschauen. Denn im Augenwinkel habe ich schon mehr als nur einmal Salatsauce in die Tastatur tropfen sehen, und wahrscheinlich spritzt das Zeug auch anderswo hin. Mit der Zeit dürfte der ganze Arbeitsplatz salatsaucensauer sein. Hoffentlich neutralisieren die Brotkrümel, die im Teppich kleben, das Ganze wieder ein wenig.

Worauf wir hinaus wollen: Essen und Arbeiten in einem geht gar nicht. Man sollte das, dem eigenen zivilisatorischen Ruf zu liebe, besser nicht kombinieren. Kaffee trinken zum morgendlichen Mail-checken, okay .. Aber essen und arbeiten gehört nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich getrennt. Der Hygiene wegen, und weil es eine Last für andere sein kann, gerade bei warmen Speisen, die riechen. Man sollte das Essen im Büro aber auch sein lassen, um sein Ansehen nicht unnötig zu ramponieren. Denn wer sich nicht die Mühe nimmt, mit seinem improvisierten Office-Snack wenigstens einen Pausenraum oder die Sitzbank vor dem Haus aufzusuchen, der nimmt sich und seine Aufgaben zu ernst. Und setzt damit andere unter Druck, die sich die Zeit gönnen, um sich zivilisiert zu ernähren.

Deswegen: Don't drink and drive - und don't eat and type!

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