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Gerüchteküche Büro Warum Klatsch und Tratsch im Job so wichtig sind.

Dem einen ist der Klatsch das Salz in der faden Kantinen-Suppe, dem anderen vergeht dabei der Appetit: Tratsch ist aus der Arbeitswelt kaum wegzudenken. „Hast Du schon gehört?“ - so geht es meistens los. „Kollegin S ist schwanger – die streicht sich im Meeting ständig über den Bauch.“ – „Und sag' es keinem weiter, aber: Kollege Y hat einen ganz schwierigen Sohn. Der steht jetzt vor Gericht wegen Vandalismus.“

Keine Frage: Klatsch macht aus den langweiligsten Mitarbeitern schillernde Figuren einer Seifenoper. Doch wie wehrt man sich gegen Klatsch über die eigene Person? Und wie erfährt man überhaupt davon?

Wo endet ein harmloser Klatsch – und wo fängt Mobbing an?

Klatsch zu definieren, ist gar nicht so leicht: Wo endet er – und wo fängt das Gerücht oder sogar Mobbing an? „Klatsch ist unspezifischer als ein Gerücht“, versucht sich Coach Regina Michalik mit einer Definition. Sie hat ein Buch zum Thema Intrigen geschrieben. Klatsch sei quasi eine Art Small-Talk, ein Gerücht richte sich dagegen gezielt gegen eine Person – und werde als Wahrheit verkauft. „Klatsch sind negative Informationen über das Privatleben einer Person, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind“, ergänzt der Soziologe Christian Schuldt. Er hat eine Zeit lang für ein Boulevardmagazin geschrieben und dann später ein Buch zum Thema Klatsch veröffentlicht.

Auch, wenn Führungskräfte ihn nicht gerne sehen, weil er Arbeitszeit frisst: Tratsch habe durchaus positive Funktionen, sagt Prof. Birgit Althans von der Leuphana Universität Lüneburg, die eine Kulturgeschichte des Klatsches veröffentlicht hat. Er helfe dabei, in stressigen Situationen Druck abzulassen und sich von eher langweiligen Routineaufgaben abzulenken.

Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsamen Tratsch

Und er schweisse die Klatschenden zusammen, ergänzt Autor Schuldt: „Er ist etwas Böses, das Gutes tut.“ Wer gemeinsam über Dritte redet, fühle sich miteinander eng verbunden.

Trotzdem ist auch klar: Die Grenze zwischen Klatsch und Mobbing ist schmal, eine rote Linie schnell überschritten. „Klatsch zeugt mitunter auch von einem geringen Selbstbewusstsein von demjenigen, der klatscht“, erklärt die Psychologin Juliane Dreisbach. Er diene auch dazu, sich über andere zu erheben. Und für denjenigen, den er trifft, sei er alles andere als angenehm.

Sich beim Thema Klatsch ganz herauszuhalten, ist jedoch häufig keine gute Idee. Man isoliere sich im Team, erklärt Autor Schuldt. In der Folge bekommen Berufstätige viele Informationen nicht mehr mit. Und sie würden auch selbst leichter zum Gegenstand von Klatsch.

Das sollten Berufsanfänger beachten

Wer als Berufseinsteiger neu in eine Firma kommt, sollte deswegen ruhig ein bisschen aus seinem Privatleben erzählen, rät Coach Michalik. Das verhindert von Anfang an, dass Gerüchte entstehen, weil es so wenig Informationen über einen gibt.

Und was ist, wenn über einen selbst geredet wird? Wer gut integriert ist, über den wird in der Regel wenig geredet, sagt Schuldt. Und wer über ein enges Netzwerk verfügt, hat auch eher einen Freund, der einem Gerüchte über die eigene Person steckt. Erfährt man dann davon, gibt es unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten.

Sollte man sich immer gegen Gerüchte wehren?

In einigen Fällen mache es Sinn, das Gerücht zu ignorieren, sagt Coach Michalik. Trotzdem werde es immer Situationen geben, in denen man reagieren muss, weil das Gerücht einem sehr schadet.

Das kann zum Beispiel sein, wenn über einen Kollegen gesagt wird, dass er zuviel trinkt. Hier helfe es im ersten Schritt zu überlegen: Wer profitiert davon, dass es dieses Gerücht gibt? Das helfe dabei, den Urheber des Gerüchts auszumachen. Dann kann man denjenigen direkt zur Rede stellen - oder man wendet sich direkt an den Vorgesetzten, wenn es ein sehr schädliches Gerücht ist.

Am Ende ist es mit dem Klatsch im Arbeitsleben ein bisschen wie mit dem Salz in der Suppe. Ein bisschen davon lässt sie besser schmecken. Doch wer zu stark würzt,

Autor: Kristin Kruthaup
Quelle: www.rundschau-online.de


Wie sagen wir es unseren Mitarbeitenden?

Der Fachverein für Personalmanagement und Interne Kommunikation Perikom publiziert eine neue Studie: in den hundert grössten Schweizer Unternehmen bleibt das Intranet Leitmedium in der internen Kommunikation. Immer noch setzen 60 Prozent der Firmen auf gedruckte Mitarbeiterpublikationen.

Der Perikom-Faktencheck zeigt gut auf, wie die interne Kommunikation in grossen Schweizer Unternehmen funktioniert. Für die Umfrage wurden 150 Firmen angefragt, ihr «Leadmedium» in der internen Kommunikation anzugeben. Die Antworten fielen breit aus: 60 Firmen gaben «Intranet» ohne genaue Spezifikation an, einige wenige ergänzten und präzisierten mit «E-Mails an die Mitarbeitenden», «Online-Magazin», «Infoscreens» oder «Webcasts». Nur vier Unternehmen gaben an, mit Apps zu arbeiten oder das Intranet bereits auf die Smartphones ihrer Mitarbeiter gebracht zu haben. Auf Nachfrage ist jedoch zu erfahren, dass entsprechende Pläne bei vielen Unternehmen vorliegen.

20 Prozent der befragten Unternehmen setzen die Mitarbeiterzeitung als alleiniges Leadmedium ein. Zählen Doppelnennungen dazu, wird ersichtlich, dass gesamthaft 60 Prozent der angefragten Firmen nach wie vor auf Mitarbeiterzeitungen setzen.

Zu der Kategorie der beliebten Offline-Medien muss ebenfalls das klassische «Schwarze Brett» gezählt werden. Wollen Sie Ihr «Schwarzes Brett» innovativ, sauber und einheitlich gestalten, dann bietet Ihnen Durable den passenden Inforahmen.

DURAFRAME® bietet neben der selbstklebenden Variante auch weitere Befestigungsmöglichkeiten. Ob als Werberahmen mit selbstklebender Rückseite, als Infotasche mit magnetischer Rückseite oder als Posterrahmen mit UV-Schutz speziell für die Anwendung im Schaufenster – entdecken Sie hier den passenden DURAFRAME® Info-Rahmen für jeden Einsatzbereich!

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Perikom, Fachverein für Personalmanagement und Interne Kommunikation


Schwarzes Brett: Geben Sie Informationen an Kollegen weiter

Ein Schwarzes Brett eignet sich wunderbar, um Informationen an die Kollegen weiterzureichen. Zum Jahreswechsel gibt es neue Vorschriften? In der Kantine gelten veränderte Öffnungszeiten? Wegen eines unternehmensweiten IT-Updates stehen an einem bestimmten Tag die Computer nicht zur Verfügung? Durch einen Aushang sorgen Sie dafür, dass alle auf dem neuesten Stand sind.

Was gehört an ein Schwarzes Brett?

Ein Schwarzes Brett ist der Klassiker für die Informationsweitergabe in Unternehmen – und nach wie vor ist es in fast allen Unternehmen zu finden. An einer zentralen Stelle im Betriebsgebäude oder auch jeweils in den Abteilungen hängt ein grosses Board, das von der Geschäftsführung genutzt wird, um dort Mitteilungen an die Belegschaft zu verbreiten. Ans Schwarze Brett gehören vor allem Informationen, die dauerhaft gültig sind:

  • Notfalltelefonnummern
  • Ansprechpartner für spezielle Fragen
  • Öffnungszeiten von unternehmenseigenen Einrichtungen, etwa Sprechstunden des Betriebsarztes etc.

Aber auch Aktuelles sollten Sie dort unterbringen. Kündigen Sie die Betriebsversammlung oder die Weihnachtsfeier dort ebenso an wie per E-Mail. Denken Sie daran, dass möglicherweise nicht alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens einen E-Mail-Zugang haben, etwa die Reinigungskräfte oder Packkräfte in der Logistik. Auch sie sollten über Neuerungen informiert werden. Schreiben Sie über diese aktuellen Meldungen gross „Aktuell“ oder Ähnliches und den eigentlichen Inhalt der Information „Aktuell: Termin für die Weihnachtsfeier 20XX steht fest“ und drucken Sie sie auf andersfarbigem Papier aus, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Wie Sie ein Schwarzes Brett in Ordnung halten

Oft werden die Schwarzen Bretter von den Kollegen auch genutzt, um Urlaubskarten, Fotos von Betriebausflügen, lustige Sprüche etc. aufzuhängen. Das ist auch grundsätzlich in Ordnung. Allerdings nur solange, wie die wichtigen Informationen darin nicht untergehen und wie das Ganze nicht zu chaotisch und unordentlich wirkt.

Eine gute Gegenmassnahme bei zu viel Unordnung ist, Ihr Schwarzes Brett zu teilen: In einem Bereich dürfen nur Sie die Nachrichten der Geschäftsführung unterbringen, in einem zweiten Bereich dürfen auch die Kollegen etwas aufhängen. Beschriften Sie die Bereiche deutlich und teilen Sie den Mitarbeitern die Regelung mit. Seien Sie in der Folge sehr konsequent: Was in Ihrem Bereich ohne Ihre Zustimmung angepinnt wird, wird ohne weitere Rücksprache entfernt. Sonst sind Sie irgendwann nur noch damit beschäftigt, hier aufzuräumen.

„Entmisten“ Sie Ihr Schwarzes Brett zudem regelmässig. Kündigen Sie ein paar Tage vorher per E-Mail an, an welchem Tag Sie alles, was noch am frei verfügbaren Board hängt, entfernen werden. So können die Kollegen jene Aushänge retten, an denen ihnen etwas liegt, und die Karten, Fotos, Sprüche etc. anderweitig aufbewahren. Aber alles, was am Stichtag noch am Schwarzen Brett hängt, wird weggeworfen.

Nutzen Sie die Gelegenheit auch gleich, um den „Geschäftsführungsbereich“ zu kontrollieren. Sind alle Informationen noch aktuell und relevant? Sind vielleicht einige Ausdrucke schon sehr vergilbt und wellig? Dann wird es Zeit, die Informationen in einem Durable Duraframe auszuhängen - DER PASSENDE RAHMEN FÜR JEDE ANWENDUNG

Autor: Schoch Vögtli AG
Quelle: Schoch Vögtli AG


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Selbstpräsentation

Bestimmt werden Sie oft gefragt: „Was machen Sie beruflich?“ Beginnen Sie dann jeweils weit auszuholen? Droht Ihnen vor lauter professionellem Berufsjargon Ihr Gegenüber langsam aber sicher wegzudriften? Ersparen Sie ihm das und sich auch: Stellen Sie Ihre berufliche Tätigkeit sympathisch, kurz und bündig vor.

5 Tipps für feurige Selbstpräsentationen

Begeisterung

Wenn in der Stimme Begeisterung und durchaus auch Stolz für Ihren Job und Ihre Firma mitschwingt, wird Ihre Gesprächspartnerin hellhörig und will mehr über Sie und Ihre Firma erfahren: „Ich habe gar nicht gewusst, dass Ihre Firma auch solch ergonomischen Büroartikel anbietet. Erzählen Sie bitte mehr!“

Emotionen

Wecken Sie Emotionen! Dies gelingt am besten mit einer Anekdote. Verwenden Sie eine bilderreiche Sprache oder eindrückliche Beispiele. So bleiben Sie in Erinnerung, auch wenn Ihr Gesprächspartner an diesem Abend noch fünf weitere Personen kennenlernt. Wichtig dabei: Sie müssen authentisch bleiben und dürfen nicht gekünstelt oder gar hochgestochen daherkommen.

Gemeinsamkeiten

Wenn Sie herausfinden, dass Sie am selben Ort die Schule besucht haben oder die gleichen Leute kennen: Reden Sie darüber! Gemeinsamkeiten sind wichtig, denn Sie verbinden und schaffen Sympathie. Dies können optische Ähnlichkeiten wie der Kleidungsstil zum Beispiel oder Akustisches wie der gleiche Dialekt sein. Oder Sie haben beide einen ausgeprägten Ordnungssinn. Oder das Tauchen im Roten Meer, die Vorlieben bei der Ernährung. Das Laufen im Wald. Der Lieblingsautor. Und so weiter und so fort.

Knapp und knackig

„Ich bin in der Forschung“ ist jetzt wirklich sehr knapp als Antwort auf die Frage, was Sie denn beruflich so machen. Beschreiben Sie Ihren Job in drei bis fünf Sätzen, umschreiben Sie ihn lebhaft oder abwechslungsreich oder einfach so, dass Ihr Gegenüber nicht unter den Tisch fällt. Sie spüren schnell, ob es auf Ihre Beschreibung anspringt und können dann immer noch weiter ausholen. Wenn aber mehrere Personen in derselben Vorstellungsrunde sind, geben Sie auch den anderen die Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Fragen Sie nach Details

Wichtig! Wenn jemand mit „interessant“ oder „spannend“ auf Ihre Ausführungen antwortet, meint er meistens das Gegenteil. Erst recht, wenn er dabei ein gezwungenes Lächeln aufsetzt. Wenn jemand wirklich interessiert ist, fragt er nach Details oder Beispielen.

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


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Sich richtig entschuldigen

Haben Sie schon mal einen Termin vergessen? Oder sich im Ton vergriffen? Die Kollegin am Ende der hitzigen Sitzung als blöde Geiss tituliert? Oh, ein Glück haben Sie das gesagt und nicht wir... Doch erstmal gilt es: Abkühlen. Durchatmen. Fehler und Ausrutscher können passieren. Wichtig ist, dass darauf eine ehrlich gemeinte Entschuldigung folgt. Wie jedoch entschuldigt man sich richtig?

7 Tipps, sich richtig zu entschuldigen

Wann?
Bitten Sie sofort nachdem Sie den Fehler begangen haben, bzw. ins Fettnäpfchen getreten sind, um Entschuldigung. Durch zu langes Warten verliert Ihre Entschuldigung an Bedeutung. Eine Ausnahme bilden sehr emotionale Ausrutscher, über diese sollten Sie eine Nacht schlafen.

Wofür?
Bei kleinen Fehlern reicht eine kurze Entschuldigung, das können Sie auch per Mail oder Brief erledigen. Grössere Fehler verlangen immer nach einer persönlichen Entschuldigung. Auch wenn es ungemütlich ist, da müssen Sie jetzt durch! Manchmal ist zusätzlich zur mündlichen Entschuldigung noch eine schriftliche angebracht. Dann nämlich, wenn der Betroffene weitere Geschädigte über seine Unschuld informieren möchte.

Wo?
Bitten Sie möglichst unter vier Augen um eine Entschuldigung. Bei einem Kaffee und in einer ruhigen Ecke, wo Sie nicht gestört werden. 

Wie? 
Zurück zu Ihrer Kollegin, die Sie als Geiss bezeichnet haben. Gehen Sie sobald wie möglich auf sie zu und sehen Sie den Fehler ehrlich ein. Gestehen Sie Ihrer Kollegin also z.B. Folgendes ein: „Du Sandra, wir hatten gestern ein sehr emotionales und anstrengendes Meeting und waren überhaupt nicht gleicher Meinung. Dabei habe ich mich völlig im Ton vergriffen. Unsachlich und unprofessionell. Das tut mir sehr leid. Und ich bitte Dich, mein Benehmen zu entschuldigen.“

In welcher Form?
Bitten Sie stets um Entschuldigung, denn man kann sich nicht selbst entschuldigen. Sagen Sie: „Ich bitte um Entschuldigung“ und nicht „Ich entschuldige mich“. (Sie können schon, aber es ist nicht wirklich korrekt.) Unterlassen Sie umständliche Ausreden. Je mehr Punkte als Begründung aufgelistet werden, desto unglaubwürdiger erscheinen diese. Appellieren Sie nicht an das Verständnis der anderen Person und schliessen Sie nicht von sich auf andere, im Sinne von: „Das ist dir sicher auch schon passiert.“ Nein, ist es nicht. Dieses Malheur gehört Ihnen ganz alleine.

Wichtig! Eine Entschuldigung ist kein „sorry“. Ein Sorry kommt immer sehr schnell und salopp daher. Bitten Sie um Entschuldigung. Und schieben Sie der Entschuldigung kein „Aber“ hinterher, um sich zu rechtfertigen. Sie wollen ja um Verzeihung bitten.

Womit?
Wenn Sie oder Ihr Verhalten die Ursache für das Missgeschick waren, dürfen Sie auch gerne aktiv mithelfen, diesen Fehler wieder auszubaden. Ärmel hoch und ran an die Sache. Haben Sie einer anderen Person finanziellen Schaden zugefügt, dann kann eine monetäre Entschädigung angebracht sein. Überreichen Sie einen Reinigungsgutschein oder eine 20-Franken-Note mit einem netten handgeschriebenen Kärtchen, nachdem Sie jemandem Rotwein über die Bluse geleert haben. Sollten Sie jemanden persönlich verbal angegriffen haben, hilft Schokolade allein nicht, den Schaden wieder gut zu machen. 

Vor wem?
Wenn Sie eine Falschaussage über eine Person gemacht haben (unabsichtlich oder im noch schlechteren Fall absichtlich) oder gar jemanden in einer Sitzung vor anderen Leuten in ein falsches Licht gerückt haben, bitten Sie zuerst persönlich bei der betreffenden Person um Entschuldigung und korrigieren Sie sich, je nach Situation, an der nächsten Sitzung im selben Kreis nochmals mit einer Richtigstellung. 

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


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Höflich Telefonieren

Auch wenn die Tage gefüllt sind mit Besprechungen und anspruchsvollen Projekten – der Kunde soll den hohen Druck, dem Sie bei der Arbeit ausgesetzt sind, nicht spüren. Wie gelingt es Ihnen, dennoch höflich zu bleiben?

5 Tipps für gute Telefongespräche

Gut starten
Nach 2 bis 3-mal Klingeln nennen Sie zuerst den Firmennamen und dann Ihren Vor- und Nachnamen und begrüssen den Anrufer dann mit einem freundlichen „Grüezi“.  Wenn Sie Ihren Vornamen auch sagen, wirkt dies persönlicher. Viele zusätzlich zum Namen angehängte Anredefloskeln wie „Was kann ich für Sie tun?“ sind hingegen unnötig. Lächeln Sie hörbar bei der Begrüssung.

Namen korrekt notieren
„Wie war doch gleich ihr Name?“ wirkt unprofessionell. Lassen Sie sich den Namen buchstabieren oder wiederholen Sie den Namen so, wie Sie ihn verstanden haben und lassen Sie sich ihn bestätigen. Fragen Sie auch nach dem Vornamen. Sollten Sie später einen Brief schreiben müssen, können Sie so eine persönliche Anschrift wählen ohne vorher unnötig lange nach dem Kontakt zu suchen (in grossen Unternehmen sind die Namen Müller und Meier meist zahlreich vertreten). Notieren Sie den Namen gleich am Anfang des Telefonats auf einem Telefonnotizblock. Sollten Sie den Anrufer weiterleiten müssen oder ihn aus der Leitung verlieren, wissen Sie wenigstens, mit wem Sie gesprochen haben. Auch zwischendurch im Gespräch können Sie so den Anrufer mit „Herr Fleischer“ oder „ Herr Ott“ ansprechen.

Informationen sammeln
Sammeln Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um den Fall entweder selbst zu bearbeiten oder weiterzuleiten. Sinnvoll dabei sind Checklisten. Es ist aufwendig und unangenehm, wenn Sie nochmals anrufen müssen, weil Sie vergessen haben, etwas zu fragen. Versichern Sie sich, dass Sie stets einen Kugelschreiber zur Hand haben. Notieren Sie sich alle relevanten Informationen, damit der Anrufer später nicht erneut das Gleiche erzählen muss. Vergewissern Sie sich mit Rückfragen, ob Sie den Kunden richtig verstanden haben.

Lösungsorientiert und positiv formulieren
„Ich kläre dies gerne für Sie ab!“, ist besser als „Ich muss das für Sie abklären.“ Vermeiden Sie auch gereizt klingende Sätze wie: „Das habe ich  Ihnen bereits in meinem Mail geschrieben.“ Versuchen Sie lösungsorientiert zu denken und zu handeln. Sagen Sie nicht: „Ich habe ein Problem“, sondern formulieren Sie es neutral als Information. Sollte ein Anrufer einmal irrtümlich bei Ihnen gelandet sein, verbinden Sie ihn an die richtige Person oder Abteilung weiter. Nötigen Sie den Anrufer nicht, Ihnen zu verraten, wer ihm die Nummer gegeben hat. Diese Information ist für Sie beide unerheblich.

Zusammenfassen
„Wer macht was bis wann?“ –  diese drei Ws sollten Sie immer im Blick behalten. Damit können Sie Missverständnisse vermeiden. „Wir klären den Vorfall mit dem Spezialisten ab und rufen heute noch oder spätestens morgen Vormittag zurück.“ Holen Sie sich dazu eine Bestätigung ein: „Ist das für Sie in Ordnung?“ oder „Sind Sie damit einverstanden?“

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


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Menschen zusammenbringen

Stellen Sie sich vor, Sie stellen sich vor. Sie stehen vor einer Gruppe von Leuten und das Scheinwerferlicht auf Ihrer Person lässt Ihre Hände schwitzen oder schnürt Ihnen sogar die Kehle zu. Schlucken Sie erst mal leer herunter und setzen Sie ein Lächeln auf.

Im Beruf folgt die Reihenfolge der Hierarchie der Anwesenden, das heisst: Die rangniedrigere Person wird der ranghöheren vorgestellt. 

  • Die 50jährige Assistentin wird dem 30jährigen Abteilungsleiter vorgestellt
  • Der Lernende wird dem CEO vorgestellt
  • Der Chef wird dem Kunden vorgestellt

Im Privaten kann es durchaus lockerer angegangen werden, mit Alter vor Geschlecht fahren Sie schon mal nicht schlecht. Im Zweifelsfall geben Sie der Dame den Vortritt, dass sie als erste den Namen der anderen erfahren darf. Ob Sie danach noch Ihre Visitenkarten überreichen wollen, hängt mit dem Gespräch und der Situation zusammen. Wenn Sie an Ihrem ersten Arbeitstag vor der Kaffeemaschine ein paar neue Kollegen treffen, darf ruhig eine kleine Vorstellungsrunde eingeläutet werden. Hierbei handelt es sich um ein inoffizielles Vorstellen, ein Sich-Bekanntmachen, das sich zwischen hierarchisch gleichgestellten Personen abspielt. Steht jedoch Ihr Chef dabei, wird er das Vorstellungszepter übernehmen und Sie Ihren Kollegen vorstellen.

Sich selbst vorstellen 

In folgenden Situationen stellen Sie sich selber vor:

  • Wenn Sie alleine sind: „Ich bin Carmen Meier.“
  • Bei einer Gruppe, wenn die älteste Person oder der Sitzungsleiter die Initiative ergreift: „Darf ich vorschlagen, dass sich jeder kurz selber vorstellt?“ 

Offizielles Vorstellen

Eigentlich ist es ganz einfach: Rang vor Alter vor Geschlecht – der Höhergestellte darf den Namen der anderen zuerst erfahren. 

  • Die Personalassistentin führt den Bewerber in das Büro des CEO und sagt ihm: „Herr Sommer, ich möchte Ihnen Felix Neuer vorstellen, er bewirbt sich für die Stelle als Verkaufsleiter. Herr Neuer, das ist unser CEO Peter Sommer.“

Inoffizielles Vorstellen

Eine inoffizielle Vorstellung kann – wie das „inoffiziell“ schon vermuten lässt – zum Beispiel so ablaufen:

  • „Ich möchte Sie miteinander bekannt machen: Das ist Herr Fischer und das ist Frau Egli.“
  • „Kennen Sie sich bereits? Ernst Rüegg, Claudia Moser?“

Teilen Sie bei Vorstellungsrunden mit, woher Sie sich kennen oder in welchen Abteilungen die Personen arbeiten: 

  • „Frau Egli arbeitet in der Finanzabteilung und Herrn Fischer werden Sie nächste Woche beim Einführungstag sehen, er ist für das Büromaterial zuständig.“ 
  • „Lukas habe ich beim Karate kennengelernt. Er trägt übrigens den schwarzen Gürtel.“

Nach der Vorstellung sollten ein paar angenehme Worte folgen oder eine Verbindung zwischen den Anwesenden hergestellt werden. Das erleichtert den Einstieg ins Gespräch.

  • „Erwin Müller von der Xenox AG ist ein Fachmann auf dem Gebiet der Umweltforschung und gehört zu unseren langjährigen Kunden.“
  • „Brigitte Meile hat übrigens genau wie Sie an der HWZ Kommunikation studiert.“

Den Partner vorstellen an einem Firmenanlass

Bringt die Mitarbeiterin Ihren Partner an einen Firmenanlass mit, stellt sie ihre Begleitung dem Chef vor. Darauf wiederum der Chef seine Partnerin der Mitarbeiterin und ihrem Mann vorstellt. Auch hier gilt es: Der Ranghöhere darf den Namen der anderen zuerst erfahren.

Wichtig! Beim Vorstellen stehen immer alle Personen auf. Und nehmen dabei natürlich die linke Hand aus der Hosentasche.

Upps, so nicht!

Sagen Sie nicht:

  • „Ich bin Frau Klein.“ (Oft ist es ja gut erkennbar, dass es sich dabei um eine Frau handelt, daher ist dieser Zusatz überflüssig, ansonsten lieber den Vornamen hinzufügen: „Ich bin Corina Klein“). Dies ist jedoch keine Aufforderung zum Du. 
  • „Gerber Franz“ (Klingt militärisch, ausser Sie sind an einem Schwingfest)
  • „Das ist meine Gattin.“ (Besser: „Das ist meine Frau/Partnerin.“)

Autor: Susanne Abplanalp
Quelle: Der Office Knigge


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Nach zehn Minuten ist es vorbei: die Präsentation

Es kann jeden treffen. Nichts Grosses, nur ein paar freundliche Worte am Jahresabschlussessen mit der Firma. Eine scheidende Mitarbeiterin würdigen oder die Resultate der Projektgruppe präsentieren.

Am Anfang steht die Idee
Bei der Präsentation der Projektarbeit ist ein grosser Teil des Inhalts gegeben. Trotzdem braucht es fürs Wie auch hier Ideen. Tragen Sie deshalb alles zusammen, was Sie zu Ihrem Thema – oder zur Person, die Sie würdigen – finden können. 

Ihre Position
Jetzt überlegen Sie sich, welche Rolle Sie einnehmen werden: Was erwarten die Zuhörer von Ihnen, was ist Ihre Aufgabe? 

Manuskript, Redekarten oder gar nichts?
Wenn Sie keine Übung im Redenhalten haben, formulieren Sie Ihre Ansprache jetzt aus. Verwenden Sie kurze Sätze. Jede Rede braucht eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.

Jetzt gehts ans Reden
Sprechen Sie langsam und natürlich, leiern Sie nicht und betonen Sie auch nicht übertrieben. Suchen Sie Blickkontakt zum Publikum, anfangs zu Personen, die Ihnen vertraut sind, später zu allen, immer jedoch zur Kundin, zum Vorgesetzten, zum Ehrengast. Entscheidend ist nicht was, sondern wie man es sagt. 

Tipps für Präsentationen

Retour zum Flipchart!
Erinnern Sie sich noch, wie Sie letzthin während einer PowerPoint-Präsentation mit dem Einschlafen kämpften? Ein Stift und ein grosses Blatt Papier sind weit unterhaltsamer als animierte Textfelder und aus dem Internet kopierte Zitate. Wenn Sie mit ein paar Strichen ein Balkendiagramm hinkritzeln, dann sind die Zuhörer weit besser eingebunden. Zudem: Inszenieren Sie das Sprechen und Zeichnen dramatisch, zögern Sie Momente der Auflösung hinaus. 

Text-Bild-Kontrast
Heutige Werbung, die als interessant und kreativ gilt, setzt immer auf eine starke Bildsprache. Der Text dazu mag lakonisch sein, das Bild ist es nicht. Sondern im besten Fall einzigartig, noch nie gesehen und hat wenigstens einen witzigen Inhalt. Wenn Sie das Bild mit Ihrer Aussage verbinden, verankern Sie es als Aufhänger für den Inhalt in den Köpfen der Zuhörer. Beispiel aus der Werbung: Suva-Kampagnen der letzten Jahre. Zur Not geht auch ein Bild, das zumindest im Zusammenhang überraschend wirkt. Und wenn Folien, dann eine einzige Aussage pro Stück!

Interaktiv
Bauen Sie Sequenzen ein, in denen die Zuhörer sich untereinander austauschen oder eine Antwort finden müssen. Das belebt das Ganze.

Informationen bündeln
Der Mensch kann nicht mehr als sieben Informationseinheiten gleichzeitig verarbeiten. Präsentieren Sie deshalb kurz und prägnant, ohne allzu viele Detailinformationen. Das macht Ihnen und den Zuhörern das Leben einfacher. Zusatzinfos können Sie eventuell schriftlich abgeben. 

Im Mittelpunkt
Weder die Technik noch der Flipchart noch die Leinwand stehen im Fokus. Sondern Sie. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, denn die Geräte befinden sich seitlich von Ihnen. Wenn sie nicht benötigt werden, sind sie ausgeschaltet. 

Der gute Redner...

… spricht direkt zum Publikum.
… passt die Ausdrucksweise der Zuhörerschaft an.
… unterstreicht wichtige Punkte.
… variiert Tonfall und Lautstärke.
… macht Redepausen.
… unterstreicht die Worte mit passenden Gesten.
… steht nicht wie eine Statue da.
… verstärkt den Eindruck durch die Mimik.
… hat Humor.
… liebt seine Zuhörer.
… pflegt das Understatement.

Autor: Christoph Stokar
Quelle: Kolumnen 'Schweizer Business-Knigge'


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Charme statt Scharmützel

Mit diesen vier Attributen sind Sie fast jeder Situation im Geschäfts- und Privatleben gewachsen. Anständig, aufmerksam und grosszügig agieren und dabei authentisch wirken, so lassen sich die allermeisten Gegebenheiten mit Bravour bewältigen.

Gewiss sind Ungewissheiten

«Triple A plus G» schafft einerseits Nähe und auf der anderen Seite Distanz, so paradox das klingen mag. Und: Es gibt keine absolute Freiheit für Menschen, wie es auch keine absolut geltenden Benimmregeln gibt. Gesunder Menschenverstand ist immer da vonnöten, wo situationsgerechtes Verhalten Sympathien schafft.Sich charmant, selbstbewusst, angemessen und souverän verhalten, so könnten ideale Umgangsformen umschrieben werden. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Denn biografische Brüche, berufliche Deregulierungen und postmoderne Beliebigkeit prägen heute die Existenz. Das Erwerbsleben ist keine vorgefertigte, auf Jahrzehnte planbare Karriereleiter mehr, der real existierende Kapitalismus zeigt zuweilen eine grässliche Fratze. Auch im privaten Bereich häufen sich Neuorientierungen, die Lebensverhältnisse sind unübersichtlich geworden. Anpassungsfähigkeit wird allseits eingefordert, weil Religion, Beruf, soziale Schicht und Familie nicht mehr jene steuernden Elemente bilden wie früher. So wird jede und jeder zum Einzelkämpfer.

Es ist eine Ich-Gesellschaft geworden, in der das Propagieren von «inneren Leitplanken» vielleicht als nicht sehr modern gilt. Höflichkeit wird denn auch mancherorts als Zeichen von Schwäche oder von Spiessigkeit interpretiert – ein Irrtum! Gute Manieren erlauben, sich selbstbewusst auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und den Moment zu leben, ohne gleich Abgründe von möglichem Fehlverhalten sehen zu müssen. Sie lassen einen selbstbestimmt, abgeklärt und umsichtig (inter-)agieren. Das Wort «cool» darf in diesem Zusammenhang ausnahmsweise bemüht werden. Es hat mit Selbstmarketing zu tun und kann zum persönlichen USP werden.

Nicht das Lächeln trainieren, sondern das Herz. Gerade auch in Zeiten des scheinbar ungehemmten Eindringens der Ökonomie in sämtliche Berufs- und Lebenswelten.

DIE ETIKETTEN VON VERSAILLES

Um das ungenierte Treiben seines Hofstaats in geregeltere Bahnen zu lenken, liess der Sonnenkönig Louis XIV in den Gebäuden und im Garten seines Schlosses kleine Schilder – französisch: étiquettes – mit Ge- und Verboten aufstellen. Seither hat das Wort internationale Karriere gemacht und wird auch im Deutschen und Englischen verwendet.

Autor: Christoph Stokar
Quelle: Kolumnen 'Schweizer Business-Knigge'

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